Reisebericht – MeinSchiff 1 – USA und Kanada

Reisebericht MeinSchiff 1 USA und Kanada: New York – Boston – Halifax – Québec – Saguenay – Charlottetown – New York

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Reisebericht – MeinSchiff 1 – USA und Kanada

Vorprogramm: Toronto und Niagara Fälle

Ihr Lieben, lange keinen Reisebericht mehr von uns gelesen.

Am letzten Donnerstag ging es für uns von Düsseldorf über Kopenhagen nach Toronto. 1,5 Tage haben wir uns Toronto angeschaut. Eine interessante Stadt. Die 1,5 Tage haben aber auch gereicht. Dann kam das erste Highlight der Reise: die Niagara Fälle. Was sollen wir sagen, wow wow wow! Einfach fantastisch! Es lohnt sich absolut, dort mal hinzufahren.

Die Niagara Fälle sind an der Grenze zwischen Kanada und den USA. Hier kann man über eine Brücke ins Nachbarland rüber.

Dies haben wir auch gemacht, denn wir waren auf einer Mission

Als Sammler von T- Shirts eines bestimmten Cafés konnten wir uns es nicht nehmen lassen, innerhalb von 20 Minuten zu Fuß 2 Cafés zu besuchen

Wichtig: Man braucht für Kanada ein Eta und für die USA Esta, sonst kann man den Grenzübertritt leider nicht machen. Und die Reisepässe sollte man in der Tasche haben

Wir wohnten auf der kanadischen Seite. Hier ist auch abends sehr viel los und es wird viel geboten.

Wir hatten uns einen Mietwagen genommen und sind die 1,5 Stunden von Toronto zu den Fällen selbst gefahren. Es gibt aber geführte Ausflüge von Toronto aus.

Den Tag an den Niagara Fällen haben wir optimal genutzt. Zuerst ging es auf den Aussichtsturm, dann zu einer Tour hinter die Fälle und anschließend mit einer Bootsfahrt in die Fälle hinein. Eine sehr nasse Angelegenheit

Am nächsten Tag ging es zurück nach Toronto und wir besuchten noch Toronto Island eine vorgelagerte Insel, die nur per Fähre zu erreichen ist. Witzig ist: Es gibt auf der Insel einen Flughafen für kleine Maschinen. Am nächsten Tag ging es per Flugzeug von Toronto nach New York. Flugzeiten war 1:20 Stunden. Und schwupps landeten wir in La Guardia, dem Stadtflughafen von New York. Der Anflug war wirklich ein Traum, direkt über Manhattan. Hier werden wir auch noch einige Videos einstellen.

Morgen geht der Bericht weiter mit unserem ersten Tag New York und dem Start unserer Kreuzfahrt

New York

Welcome to New York – so wurden wir am Flughafen LaGuardia begrüßt.

Der Anflug war spektakulär: Wir sind eine große Schleife über Manhatten geflogen, hatten das Gefühl, dass die Wolkenkratzer zum Greifen nahe sind, und konnten die Freiheitsstatue, ein NCL-Schiff und die MeinSchiff 1 sehen. Phantastisch!

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln waren wir in ca. einer Stunde am Hotel im Financial District und hatten das Glück, dass ein Zimmer schon fertig war und wir 5 Stunden vor der Zeit einchecken konnten. So konnten wir uns gleich auf machen. Unser erstes Ziel war die Staten Island Ferry. Sie pendelt zwischen Manhatten und Staten Island – vorbei an Miss Liberty und dem Liegeplatz der MeinSchiff 1. Die Fahrt ist kostenfrei. Auf Staten Island ist direkt am Fährterminal ein kleines Outlet für Shopping-Fans und eine kleine Auswahl Restaurants und Cafés. Mit einem Eis auf der Hand sind wir ein Stück an der Promenade entlang gelaufen und haben bei schönstem Wetter den Blick auf Manhatten genossen. Hier gibt es auch noch mal 2 große Memorials zum Gedenken an die Opfer von 9/11 und derer, die an den Folgen gestorben sind, weil sie z.B. beim Helfen giftige Dämpfe eingeatmet haben.

Zurück in Manhatten haben wir zunächst den Weg Richtung Soho eingeschlagen, haben uns dann aber treiben lassen und sind spontan ein Stück mit der Metro gefahren, um „Salswee“ zu erreichen. Hier werden Früchte ähnlich wie die von Cedric Grolet angeboten: Fruchtstücke in einer Sahnemasse umhüllt von einer zarten knackigen Schokoladenschicht.

Unser nächstes Ziel war der Chelsea Market: Eine Sammlung vieler kleiner Läden, Restaurants und Bars in einem alten Gebäude, liebevoll dekoriert unter Erhalt des ursprünglichen Charakters. Ein Paradies für Fans des kleinen Details.

Aber auch Chelsea selbst hat uns gefallen. Ein lebendiges Viertel mit einigen Rastaurants, Geschäften und Sitzgelegenheiten zum Chillen.

Das gibt es in New York ohnehin viel: kleine Parks auf der Straßenecke oder eine freie unbebaute Ecke mit Sitzgelegenheiten, mal Bänke, mal Holzsessel, mal Tische und Stühle.

In Chelsea befindet sich eines der Enden der Highline – eine alte Bahntrasse, die zu einem kleinen Park umgestaltet wurde. Wir haben sie diesmal nur als Überquerung von ein paar Straßen und Kreuzungen genutzt und sind zum Hotel The Standard gelaufen. Dort gibt es eine beliebte Rooftopbar. Die Sitz- und Liegegelegenheiten sind ein Mix aus Stühlen, Sesseln und Matratzen. Die Terrasse ist umgeben mit Bodentiefen Glasscheiben und gibt damit den Blick auf Manhatten, den Hudsonriver und New Jersey frei. Dass der Sonnenuntergang hier ein besonderer Genuss ist, brauchen wir wohl kaum extra zu erwähnen

Aber auch bei Dunkelheit wird es nicht langweilig. Am New Yorker Nachthimmel ist so einiges los. Zwischen den Flugzeugen von 3 Flughäfen tummeln sich jede Menge Hubschrauber.

Ein letztes Highlight des Tages war dann der Rückweg. Entlang der Hudsonstreet Reihen sich viele kleine gemütliche Restaurants, Bars und Geschäfte und laden ein, noch einmal mit etwas mehr Zeit hierher zurück zu kommen.

Boston

Guten Morgen Boston – wir sind bei strahlendem Sonnenschein in den Bostoner Hafen eingelaufen und so sollte das Wetter uns auch den ganzen Tag begleiten

Der Hafen hat eine Besonderheit: Der Flughafen liegt gleich nebenan. Deshalb muss der Kapitän bei Ein- und Ausfahrt Kontakt zum Flughafen aufnehmen, damit die startenden und landenden Flugzeuge ihre Flughöhe anpassen können.

Ansonsten ist die Stadt historisch geprägt. Sie ist eine der ältesten Städte in den USA und in ihr fanden einige Schlüsselereignisse der Amerikanische Revolution statt. Der Freedom Trail ist eine ca. 4 km lange Route, die an den wesentlichen Orten, Monumente und Gebäuden vorbeiführt. Während wir ihn entlangspaziert sind, haben wir nicht nur über die Historie gelernt, sondern auch die schönsten Viertel Bostons erkundet.

Die Besteigung des Obelisken am Ende des Trails – das Bunker Hill Monumet – war mit seinen 294 Stufen zwar eine sportliche Herausforderung, hat aber mit einem 360-Grad-Blick über Boston belohnt.

Danach haben wir uns dann eine kleine Stärkung verdient: den Boston Cream Pie, der gerne auch als Donut-Variante angeboten wird. Damit hatten wir wieder genug Kraft, zum Schiff zurückzulaufen.

Auf dem Rückweg haben wir in der Nähe des Quincy Market einen Stopp eingelegt. Der Quincy Market ist eine Foodhall, in der viele appetitanregend dekorierte Köstlichkeiten angeboten werden. Von Backwaren, über Austern und Lobster bis Eis-Cookies ist alles zu finden. Unser Stopp galt allerdings den vor Ort gebrauten Erfrischungsgetränken der Samuel Adams Brauerei

Nach ein bisschen Plane-Spotting, einem stärkenden Abendessen und fast 30.000 Schritten haben wir zum Tagesabschluss die Ausfahrt aus dem Bostoner Hafen genossen.

Halifax

Unser erster angelaufener kanadischer Hafen ist Halifax. Halifax ist die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia. Wir lassen uns zunächst Richtung Wasser treiben und entdecken, dass Halifax eine wunderschöne Promenade hat. Entlang von ca. 2,5 km Wasserkante reihen sich Skulpturen, Wandmalereien, Bars, Restaurants und viele verschiedene Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Genießen. Ein Blick ins Wasser zeigt viele kleine Seesterne

Der Harbourwalk kann erweitert werden, indem man mit der Fähre nach Dartmouth übersetzt. Dort gibt es weitere 3 Kilometer Promenade. Wir bleiben auf unserer Seite des Bedfort Basins und schlagen den Weg Richtung Zitadelle ein. Diese Verteidigungsanlage liegt auf einem kleinen Hügel und wird heute vielfältig genutzt. Es ist ein Museum eingerichtet, viele Räume können besichtigt werden, man kann ein Stück innerhalb des Schutzwalls laufen, es werden stündliche Wachwechsel durchgeführt. Täglich um 12.00 Uhr wird eine Kanonenschuss gezündet. Es können aber auch Events, wie Hochzeiten oder Firmenfeiern dort veranstaltet werden. Wir laufen eine Runde auf dem Schutzwall und haben so einen 360-Grad-Blick auf den Stadtkern von Halifax und den Hafen.

Die Zitadelle ist glücklicherweise nie angegriffen worden. Trotzdem überschattet ein kriegsbedingtes Ereignis die Geschichte von Halifax: Im Hafen sind zwei Schiffe kollidiert. Eines hatte Munition geladen. Durch die Kollision ist ein Feuer ausgebrochen, das nach 25 Minuten die Munition zur Explosion gebracht hat. Diese Explosion war die größte von Menschen geschaffene Explosion vor der ersten Atombombe.

Nicht weit weg von der Zitadelle liegt der Stadtgarten. Er ist aus zwei Gärten zu einem zusammen gefügt worden und existiert schon über 150 Jahre. Die eine Seite ist eher natürlich gestaltet mit vielen Bäumen und einem See. Die andere Seite zeigt viel Kreativität bei der Gestaltung von Blumenbeeten und bunten Blütenprachten. Ein Pavilon wird seit über 100 Jahren für Musikalische Darbietungen und Lesungen genutzt.

Vom Garten aus schlendern wir durch die Straßen zurück Richtung Hafen. Wir passieren Geschäfte, Kirchen, einen Friedhof, auf dem ein Memorial zu finden ist, und Regierungsgebäude.

Direkt gegenüber vom Terminal machen wir unseren letzten Stopp: Wir verkosten die regionalen Brauereierzeugnisse.

Ein wunderschöner Abschluss eines wunderschönen Tages bietet die Ausfahrt von Halifax: Nicht nur, dass wir einen tollen Sonnenuntergang genießen dürfen, sondern unter der untergehenden Sonne zeigt sich uns auch die Rückenflosse eines kleinen Wales

Das Abendessen gab es im Esszimmer einem zuzahlungspflichtigen Restaurant. Alles sehr lecker. Zum Ende gab es noch die Whiteparty auf dem Pooldeck.

Québec

Québec – die zweitgrößte Stadt der gleichnamigen Provinz

Québec liegt am Sankt-Lorenz-Strom und teilt sich in eine Ober- und eine Unterstadt. Die Unterstadt ist gleichzeitig auch die Altstadt von Québec. Die Oberstadt ist noch vollständig umgeben von einer Stadtmauer mit drei Stadttoren. Sowohl in der Ober- als auch Unterstadt gibt es wunderschöne Gassen zum Schlendern, Shoppen und für den kulinarischen Genuss.

Aber das alles haben wir uns erst am Nachmittag angesehen. Vormittags sind wir mit einem von TUI angebotenen Ausflug zu der Stadt gefahren, in der noch heute die indigene Bevölkerung, der Stamm der Wendake, lebt. Inzwischen leben die Indigenen zwar vergleichbar mit der westlichen Zivilisation, haben aber zum Beispiel eine eigene Schule, eine eigene Bank, eigene Polizisten und alles, was in dieser Gemeinschaft produziert und verkauft wird, ist steuerfrei.

Auf einem kleinen Areal haben sie die Art und Weise, wie ihre Vorfahren bis ins 18. Jahrhundert gelebt haben, nachgebaut. Dort wird u.a. ein Langhaus gezeigt, in dem die Familien gemeinsam gelebt haben. So ein Langhaus war 6 Meter breit, 8 Meter hoch und 20 – 70 Meter lang, je nach Anzahl der darin lebenden Familien.

Lebensmittel wurden auf drei Arten haltbar gemacht: Schnell und einfach ging das Räuchern. Fleisch und Fisch wurden damit ca. 6 Monate genießbar. Das Trocknen an der Luft hat 2 bis 3 Tage gedauert. Dann wurden die getrockneten Lebensmittel zerkleinert und in verschließbare Gläser deponiert – ähnlich unserer heutigen Konservendosen. Damit waren die Lebensmittel ca. 9 Monate haltbar gemacht. Wenn sie gegessen werden sollten, wurden die getrockneten Stücke aufgeweicht und ergaben einen sättigenden Brei.

Die dritte Methode half über den Winter: Die Lebensmittel wurden raus gestellt und damit quasi eingefroren.

Für die Fortbewegung und den Transport gab es ebenfalls drei Möglichkeiten: das Kanu, die Schneeschuhe und Schlitten. Bei den Schneeschuhen gab es unterschiedliche Formen, angepasst an das jeweilige Gelände. Der Schlitten war nur ein schmales langes Stück Holz für die Lasten. Er wurde mit Riemen und Bändern gezogen, die über die Stirn, den Brustkorb und die Oberschenkel gelegt wurden.

Die Informationen, die wir hier bekommen haben, konnten wir anschließend in einem kleinen Museum noch einmal vertiefen. Einen weiteren Zwischenstopp haben wir an einem kleinen Wasserfall gemacht.

Danach ging es zurück nach Québec. Wir haben es genutzt, dass wir am Chateau Frontenac die Gruppe verlassen konnten und haben uns durch die anfangs schon beschriebe Ober- und Unterstadt treiben lassen, vorbei an Regierungsgebäuden, dem Rathaus, der Notre-Dame von Québec, Restaurants, Bars, Boutiquen und Galerien, durch Künstlergassen und über den Place Royal, immer wieder auch gerne begleitet von Straßenmusikern, die ihre Künste auf Gitarre oder Harfe darboten.

Québec hat uns wirklich begeistert und die hinter der Oberstadt untergehende Sonne hat diesen gelungenen Tag zu einem wunderschönen Abschluss gebracht.

Saguenay

Von Québec ist es nicht weit bis Saguenay – man kann fast sagen „nur eine Fjordfahrt entfernt“

Genau deshalb beginnt unser Tag sehr früh mit dem Sonnenaufgang und wir genießen erst mal wunderschöne Natur und Stille.

Saguenay liegt am Ende des Saguenay-Fjords und hat zwar fast 150 Tausend Einwohner, es wurden allerdings vier Ortschaften zusammen gelegt. Die MeinSchiff 1 legt in dem etwas abseits gelegenen Ortsteil La Baie an. Diesen erkunden wir vormittags bei einem gemütlichen Spaziergang. Wir sehen viele schöne und liebevoll dekorierte Häuser und Gärten. Viele von ihnen haben einen tollen Blick Richtung Bucht bzw. in den Fjord.

Nachmittags schließen wir uns wieder einem von TUI angebotenen Ausflug an. Wir fahren ca. 1 Stunde parallel zum Fjord und bekommen einen Vorgeschmack auf die Farbenpracht, die in den nächsten Wochen des Indian Summer diese Region in ein Schmuckstück verwandeln wird.

Unser Ziel ist der Sentier Notre-Dame Kapatakan, ein Wanderweg, der immer wieder den Blick auf den Saguenay-Fjord frei gibt. Wir laufen ihn ein Stück hoch und wieder runter. Die Strecke ist mit nur 2,5 km angegeben, aber die Höhenmeter haben es in sich. Es hat sich heute eine sportliche Gruppe zusammengefunden, die den geplanten Weg in weniger als der geplanten Zeit hinauf läuft. So haben wir die Möglichkeit, noch ein Stück weiter zu steigen und damit zwei weitere Aussichtspunkte zu genießen. Begleitet werden wir übrigens von einem Wanderguide, der uns immer mal wieder Informationen zu der hiesigen Flora und Fauna mitgibt.

Auch heute wird der Tag wieder mit einem Bilderbuch-Sonnenuntergang bei der malerischen Fjordausfahrt abgerundet.

Wer die Natur liebt, braucht nicht mehr als dass, was er in Saguenay findet

Charlottetown

Charlottetown auf Prince Edward Island – unser letzter kanadischer Hafen auf dieser Reise

Der Tag beginnt früh, denn wir fahren nahezu einmal um die Insel herum. Der direkte Weg ist wegen einer Brücke, die die Insel mit dem Festland verbindet, für uns nicht fahrbar.

Bei herrlichem Sonnenschein präsentiert sich die für Prince Edward Island typische rote Steilküste. Doch dann ziehen dunkle Wolken auf. Gelegenheit für uns, erst mal gemütlich zu frühstücken. Da es auch nach dem Frühstück noch regnet, trinken wir noch ein, zwei weitere Kaffee. Aber dann wird es heller und keiner spannt mehr den Regenschirm auf. Wir machen uns auf den Weg, den kleinen süßen Ort zu erkunden. Auch hier finden wir viele liebevoll gestaltete Vorgärten und dekorierte Häuserfassaden. Auf unserem Weg liegen auffällig viele Kirchen unterschiedlichster Glaubensrichtungen. Die eine kleinere, in die wir einen Blick werfen, zeichnet sich aus durch ein dunkles hölzernes Deckengewölbe.

Die große St. Dunstan’s Basilika besticht mit ihren bunt gestalteten Fenstern, insbesondere mit dem Rosenfenster hinter dem Altar.

Aber es gibt nicht nur Kirchen. Wir passieren überraschend viele Hotels, viele kleine Restarants und Geschäfte. Eine klassische Fußgängerzone oder Innenstadt sehen wir nicht. Dafür gibt es eine kleine Mall, ein kleines Einkaufszentrum, mit Sitz- und Verschnaufgelegenheiten. Das Ausgehviertel beschränkt sich auf eine Straße, die Victoria Row. Aber auch hier ist wieder alles liebevoll gestaltet in historischen Backsteingebäuden und lädt zum Verweilen ein.

Weitere erwähnenswerte Punkte sind das Rathaus und davor der Uhrenturm.

Von da aus schlendern wir Richtung Wasser. Charlottetown liegt rund um eine nahezu handförmige Bucht. Mehrere „Minifjorde“ schlängeln sich hier durch die Insel. Ihr gemeinsamer Endpunkt bildet die Bucht, um die Charlottetown sich entwickelt und ausgebreitet hat. An einem Teil dieser Küste liegt der Victoria Park. Den umrunden wir auf dem schön angelegten Holzweg bis zum Brighton Ranch Leuchtturm. Und da es uns so gut gefallen hat, gehen wir den selben Weg auch wieder zurück.

Am Hafen in Schiffsnähe schlendern wir noch entlang der Pier, an der es noch mal Gelengenheiten zur Verkostung regionaler Spezialitäten, insbesondere Hummer, und zum Shoppen gibt. Daran angrenzend liegt der Foodmarket, in dem wir die regional gebrauten Getränke verkosten.

Dann geht es zurück auf’s Schiff für eine kleine Pause bevor wir uns die Köstlichkeiten im Surf & Turf Steakhaus schmecken lassen.

Am Nachmittag war übrigens der Himmel aufgeklart und wir haben die zweite Hälfte unserer Erkundungstour in strahlendem Sonnenschein durchgeführt. Inzwischen sind wieder große dunkle Wolken aufgezogen, von Sonne keine Spur mehr. Deshalb haben wir mit keinem fotogenen Sonnenuntergang gerechnet. Um so überraschter waren wir, als plötzlich die Wolken anfingen rot zu scheinen. Das farbspiel setzte sich in unbeschreiblicher Schönheit fort, die Farben wechselten bis ins Violett. So haben wir das abendliche Farbspiel noch nie gesehen. Die Fotos können nur einen Teil dieser Pracht wiedergeben.

Aufgrund des unbeständigen Wetters ist später die auf dem Pooldeck geplante Schlagerparty wortwörtlich ins Wasser gefallen und wir haben den Abend spontan in geselliger Runde in der TUI Bar ausklingen lassen.

New York

New York, New York

Eine wunderschöne Reise liegt hinter uns – aber noch haben wir einen Tag in der niemals schlafenden Stadt New York. Und der beginnt früh! Mit dem Sonnenaufgang laufen wir in die Upper Bay vor New York ein. Und als wäre das nicht schon das Highlight schlechthin, hat der Kapitän die Erlaubnis bekommen, vor dem Ansteuern des Liegeplatzes in Bayonne noch eine Runde in der Upper Bay zu drehen und damit bis zur Miss Liberty vorzufahren.

Nach dem Frühstück und der gut organisierten Einreisekontrolle geht es dann los. Da wir inzwischen ja schon viele Highlights dieser Metropole erkundet haben, suchen wir uns neue, weniger beschriebene Ziele aus.

Nachdem wir mit Uber zum Exchange Place und von dort mit der Path zum World Trade Center gefahren sind, geht es zunächst am Ground Zero vorbei zum Brookfield Place. Hier werden schnell ein paar Fotos gemacht, dann fahren wir zur Seilbahnstation. Die Roosevelt Island Tramway bringt uns über den East River nach Roosevelt Island. Auf dieser kleinen Insel gibt es alles, was für eine kleine Gemeinschaft notwendig ist: Restaurants, Bars, Parks, Discounter, diverse Geschäfte, eine Schule und sogar ein Krankenhaus. Wir sehen uns einen Teil dieser Insel an und genießen die Ruhe auf der Manhatten-abgewandten Seite. Mit der Seilbahn geht es auch wieder zurück. Und dann beginnt das Schrittesammeln: Wir laufen zum Central Park und durchqueren ihn einmal der Länge nach. Je nördlicher wir kommen, desto ruhiger wird es. Am Ende des Parks liegt der Stadtteil Harlem. Wir durchqueren ihn, bis wir in seinem Zentrum ankommen. Man erkennt das Zentrum daran, dass es hier ein wenig quirliger zugeht und auf 3 – 4 Straßen die Geschäfte aneinander gereiht sind. Auf den Bürgersteigen gibt es zusätzlich Verkaufsstände von Straßenhändlern.

Der Rückweg führt uns entlang des Morningside Parks: eine schöne Ruheoase in einem belebten Stadtteil. Oberhalb der Baumkronen blitzt ein Stück Fassade, die erahnen lässt, dass da ein imposantes Gebäude steht. Und so ist es auch: die Cathedral of St. John the Devine. Die Besichtigung ist leider nur in Verbindung mit einer Tour möglich. Dafür reicht die Zeit nicht. Wir müssen weiter. Schließlich haben wir noch einen Zeitslot für einen der Aussichtstürme gebucht. Wir haben uns für The Edge entschieden. Ein Teil der Aussichtsplattform ist außen und hat bodentiefe Glasscheiben – die übrigens mehrfach am Tag geputzt werden. Und ein paar Quadratmeter der Aussichtsplatform haben einen gläsernen Boden. Das braucht aber niemanden abschrecken. Es ist ausreichend Platz, dass auch Personen mit Höhenangst die Aussicht genießen können, ohne zu weit an den Rand oder auf den gläsernen Boden zu müssen.

Von hier oben nehmen wir Abschied von einer faszinierenden Stadt und einer wunderschönen Reise.

Zum Abschluss treffen wir uns mit lieben Reise-Bekannten noch in Rudy’s Bar. Hier wird noch ein regionales Getränk verkostet. Übrigens gibt es hier die günstigsten Getränkepreise und zu jedem Getränk einen Hot Dog.

Der Weg zurück ist wie am Morgen: mit der Path und Uber. Wir sind rechtzeitig am Schiff, um uns frisch zu machen und im inklusiven Bedienrestaurant Atlantik das Abendessen zu genießen. Danach endet der Tag leider mit dem Kofferpacken.

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