Reisebericht – AIDAblu – Karibik – Transatlantik

Reisebericht – AIDAblu – Karibik – Transatlantik – Von der DomRep nach Mallorca

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Ahoi, ihr Lieben!

Wir hoffen, ihr hattet schöne Ostertage!

Wir haben sie genutzt, um unseren Standort zu wechseln.

Wir entdecken wieder die Welt für und mit euch. Samstag sind wir nach La Romana geflogen und haben auf der AIDAblu eingecheckt. Nachdem wir uns gestern auf einem Seetag erst mal erholt haben, berichten wir ab sofort von unseren Erlebnissen auf vielen Karibischen Inseln – und noch mehr!

Genießt noch einen schönen Ostermontag und freut euch auf viele Bilder und Eindrücke. Vielleicht inspirieren sie euch für eure nächste Reise.

Gestern am Seetag war bereits viel Programm:

Erstmal Sport für uns.

Dann ging es zum Club@Sea Event für die Clubmitglieder der Stufen Smile & Kiss. Es folgte der Frühschoppen im Brauhaus.

Nachmittags gab es einen True Crime Live Talk mit Harriet Drack.

Eine Gerichtsreporterin berichtet hier von echten Mordfällen. Wirklich sehr interessant aber auch nicht für jeden was.

Dann ging es zum Fantreffen, organisiert von einem Mitreisenden.

Hier lernt man ganz ungezwungen neue Leute kennen.

Dann gab es Abendessen im Brauhaus und anschließend noch eine Steeldrum Band, bevor wir totmüde ins Bett fielen.

Reisebericht - AIDAblu - Karibik - Transatlantik

Pointe-á-pitre, Guadeloupe

Heute stand eine sportliche Fahrradtour an, die wir über AIDA gebucht haben.

Die Landschaft war sehr schön, allerdings machten uns doch Wind und steile Anstiege etwas zu schaffen.

Die Tour ist auf jeden Fall zu empfehlen, aber man sollte nicht nur alle 2 Jahre mal mit dem Rad fahren.

Willkommen in Basseterre auf St. Kitts!

Da wir die Radtour gestern so gut gemeistert haben, können wir uns heute der nächsten sportlichen Herausforderung stellen: Wir fahren ca. 40 Minuten entlang der Küste und sind dann am Fuß des höchsten Vulkans auf St. Kitts. Und dort wandern wir hinauf. Unsere „Kleingruppe“ umfasst 29 Wandersleut und 4 Guides. Aber das sei vorweggenommen: Die Gruppengröße ist kein Hindernis. Die Guides verteilen sich auf die entstehenden Gruppen. Sogar die zwei, die der Herausforderung nicht gewachsen sind, werden zurück begleitet und der Guide holt uns wieder ein. Es geht für uns über Stock und Stein, durch Schluchten und über und unter Baumstämmen her. Der Aufstieg erstreckt sich zwar nur über 5 km, aber wir überwinden dabei ca. 900 Höhenmeter.

Oben angekommen werden wir mit einem Blick aufs Meer und in den Krater belohnt. Auch das Wetter spielt mit: Wenn ein Regenschauer kommt, dann nie so stark, dass das Blätterdach des Regenwaldes uns nicht schützen könnte. Und oben ist nur eine Hälfte des Kraters in den Wolken.

Zurück geht es den selben Weg. An der einen und anderen Stelle haben wir uns schon beim Aufstieg Gedanken gemacht, wie wir hier wohl wieder runter kommen sollen. Aber dann war es doch nicht so schlimm. Und die Guides standen an den herausfordernden Stellen immer helfend zur Seite.

Es war wieder ein tolles Erlebnis, wir können es jedem, der ein bisschen Grundkondition hat, gut empfehlen.

Es gibt viele Anbieter. Wir haben es über Meine Landausflüge gebucht.

Falls ihr dort auch einen Ausflug buchen möchtet, können wir einen 10% Gutschein anbieten. Schreibt uns einfach an.

Jetzt freuen wir uns auf eine Erfrischung und ein leckeres Abendessen und dann geht’s zur Silent Party.

Goedemorgen Philipsburg auf Sint Maarten!

Wir sind heute wieder mit Meine Landausflüge unterwegs. Es gibt eine Inselrundfahrt mit Strandaufenthalt.

Der Guide, der auch gleichzeitig unser Fahrer ist, erzählt während der gesamten Fahrt über Land und Leute. Alles in einem gut verständlichen Englisch und mit Mikrofon, so dass jeder es hören kann, auch wenn der Nachbar sich mal unterhält. Wir sind ca. 10 Gäste, heute also wirklich eine Kleingruppe.

Getränke (Alkoholfreies, Bier und Rumpunsch) stehen den ganzen Ausflug lang gekühlt zur freien Verfügung.

Zunächst machen wir einen kurzen Stopp an einem Käse-Laden, dann startet die Panoramafahrt. Wir sehen die schöne Landschaft, Küste, Buchten und erreichen bald die Landesgrenze (Niederlande/Frankreich). Im französischen Teil der Insel steuern wir den Oriental Beach an und haben eine Stunde Badestopp. Leider wurden viele Algen angeschwemmt, so dass der Strand uns nicht so richtig zum Baden eingeladen hat. Ein Strandspaziergang ist aber ja immer drin.

Nach dem Stopp sind wir zur Französischen „Hauptstadt“ gefahren. Hier hatten wir ca. 45 Minuten Zeit für Snacks, Getränke, Maktbummel oder einem schnellen Anstieg zum Fort hoch. Weiter geht es durch die Landschaft, zurück in den Niederländischen Teil und zum Maho Beach. Er ist weltberühmt, weil der Flughafen gleich am Strand liegt und dort die landenden Flugzeuge verdächtig flach über einen drüber fliegen oder man sich mit der ganzen Kraft gegen den Turbinenluftstrom der startenden Flugzeuge stemmen muss.

Von hier sind wir zur Rum-Probe gefahren. 5 Geschmacksrichtungen konnten getestet werden.

Auf dem Rückweg gab es noch mal einen Fotostopp für ein Panoramafoto und dann konnten wir uns aussuchen, ob wir in der Stadt oder direkt am Schiff abgesetzt werden möchten. Wir haben uns für die Stadt entschieden. Da heute nur zwei Schiffe im Hafen lagen, war hier nicht viel los. Das haben wir schon anders erlebt. 😄

Zu essen gab es für uns heute im Best Burger@Sea, danach haben wir noch die letzten Sonnenstrahlen genossen, bevor es wieder „Leinen los“ hieß. Jetzt sehen wir mal, was uns der Abend bringt.

Wir grüßen aus Roadtown, der größten Stadt auf Tortola, was wiederum die größte Insel der British Virgin Islands ist.

Heute lassen wir es mal ganz ruhig angehen, frühstücken gemütlich und machen uns dann auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Nach ca. 1,5 Stunden haben wir gefühlt alle belebten Straßen gesehen. Fotomotive boten vor allem die Bucht und das Bergpanorama im Hintergrund – bis wir zum Botanischen Garten gekommen sind. Der Eintritt kostet 3 $ p.P. Die Fläche ist zwar klein, aber der Garten ist liebevoll angelegt und zeigt viele exotische Blüten.

Nach etwa 3 Stunden sind wir zurück auf dem Schiff und genießen die Sonne bei herrlichem Panorama – bis wir um 16 Uhr schon wieder ablegen.

!Buenos dias¡ Samana

Wir sind erstmal zurück in der Domenikanischen Republik – dürfen aber noch weiterfahren 😎

Heute haben wir wieder einen Ausflug über Meine Landausflüge gebucht. Diesmal eine Quad Tour mit Badestopp.

Die Herausforderung ist das Tendern in Samana. Werden wir es rechtzeitig schaffen? Zwischen geplanter Schiffsfreigabe um 11 Uhr und Treffpunkt liegen 75 Minuten. Wenn den AIDA-Ausflüglern Vorrang gewährt wird, wird’s eng.

Aber wir haben Glück: Es ist alles vor der Zeit fertig, so dass um 10.40 die ersten zwei Ternderboote mit Induvidual-Landgängern fahren. Wir sind dabei und haben über eine Stunde Zeit für einen Spaziergang an der Pier von Samana.

Da die anderen Teilnehmer unserer Gruppe nicht so viel Glück hatten, warten wir eine Weile. Am Ende sind wir eine Kleingruppe mit 3 Teilnehmern, da nicht alle Angemeldeten zum Treffpunkt kommen. Wir fahren etwa eine halbe Stunde mit einem offenen Bus über die Hügelketten und steigen dann auf die Quads um. Damit fahren wir in sehr unterschiedlichem Gelände: Durch den Wald, über die Straße, auf Schotterwegen, auf ausgewaschen Feldwegen, durch Pfützen und Schlammlöcher. Entsprechend vielschichtig ist auch unsere Aussicht: Wir sehen Wald, Berge, Strandbuchten, die Hauptverkehrsstrase aber auch die Seitengassen.

Nach etwa einer Stunde Fahrzeit machen wir Pause bei einer Familie, die rund um ihre kleine Hütte einen großen Garten hat, in dem allerlei Pflanzen gedeihen; unter anderem Kaffee und Kakao. Wir bekommen gezeigt, wie die Verarbeitungsschritte von der Kakaofrucht bis zur heißen Schokolade sind und können auch gleich probieren. Genauso können wir Kaffee, Kokosnuss, Ananas und das Nationalgetränk Mama Huana probieren. Das ist Rum mit Honig und Rotwein (natürlich nur ein halbes Pinnchen).

Nach dieser Pause fahren wir zu einem sehr schönen Strand. Hier könnten wir Baden, wir belassen es aber wieder bei einem Fußbad. Danach geht es zurück zum Ausgangspunkt der Tour und mit dem offenen Bus wieder zum Treffpunkt. Diesmal dürfen auch wir ein paar Minuten warten um zurückzutendern, aber das hält sich alles im Rahmen.

Es war wieder ein gelungener Ausflug, den wir beim Farewellabendessen revue passieren lassen.

Da morgen über 1000 Gäste wechseln, gibt es heute noch die Veranschiedung, die wie so oft emotional und wertschätzend gestaltet ist.

Welcome to Dominica!

Wir liegen heute in Roseau, der Hauptstadt der wunderschönen Karibikinsel Domenica.

Heute haben wir über Meine Landausflüge einen Ausflug mit Wasseraktivitäten gebucht. Dafür machen wir zunächst eine Landschaftsfahrt im südlichen Teil der Insel und genießen die von Vulkanen geprägte und mit viel Grün überzogenen Berge. Wir sind übrigens nur 4 Teilnehmer. Nach ca. 30 Minuten erreichen wir unseren ersten Stopp. Hier schwimmen wir durch eine Felsspalte zu einem Wasserfall – und wieder zurück. „Wasserfall“ deutet schon darauf hin, dass wir nicht über das badewannenwarme Meerwasser sprechen. Wir müssen und in frisches – „erfrischendes“ – Flusswasser begeben. Das kostet etwas Überwindung, das ganze ist aber ein tolles Erlebnis.

Danach geht es weiter durch die schöne Landschaft, vorbei an den zwei größten Wasserfällen der Insel (nur ein Fotostopp von weitem) zu heißen Quellen. Hier baden wir ebenfalls in Flusswasser – mit dem Unterschied, dass es geschätzte 38 Grad hat und damit wärmer als die karibische Badewanne ist.

Der Rückweg führt uns durch den Botanischen Garten hindurch. Nach ca. 4 Stunden sind wir zurück am Hafen und haben während der Autofahrten eine Menge über Land und Leute erfahren.

Nach einem kleinen Snack im East Restaurant machen wir uns noch mal auf und erkunden ein paar Straßen und Gassen von Roseau. Das Besondere hier ist die Freundlichkeit der Einwohner. Da bekommt man schon mal ein „Wecome to Domenica“ oder ein “ Enjoy!“ zugerufen oder sogar zugesungen 😄

Welcome to Fort-de-France auf Martinique!

Heute machen wir einen Ausflug mit AIDA. Da er erst mittags startet, starten wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück und genießen die Ruhe des Vormittags. Um 13.00 Uhr geht es dann los. Wir finden unsere Ausflugsgruppe direkt an der Pier, wo der Katamaran schon auf uns wartet. Wir fahren quer durch die Bucht und vorbei an einer kleinen Insel vulkanischen Ursprungs. Die hat in der Vergangenheit gute Dienste bei der Verteidigung geleistet. Ein Stück dahinter erhalten wir einen Blick in eine Fledermaushöhle. Man kann die jungen Fledermäuse hören. Das Wasser ist hier artenreich – genärt von den Ausscheidungen der Fledermäuse. Da diese allerdings toxisch sind, wird schnorcheln hier nicht empfohlen …

Wir fahren noch ein Stück weiter. Dann teilt sich die doch recht große Gruppe. Wir verlassen zunächst den Katamaran und haben ca. 40 Minuten Strandaufenthalt. Der ist karibischschön und lädt zum Baden ein. Danach tauschen die Gruppen. Die andere Gruppe kommt an den Strand und wir dürfen wieder auf den Katamaran. Diesmal allerdings klettern wir runter in die Kufen. Dort gibt es Sitzbänke und … Fenster! Nachdem alle Platz genommen haben fahren wir los und können die Unterwasserwelt bewundern. Die Korallen sind leider nicht mehr farbig. Aber – und dafür sind wir hier – wir sehen Schildkröten. Sie sind ca. 70 – 80 cm im Durchmesser. Außerdem sichten wir einige wenige Seesterne und sogar einen Rochen.

Nach 40 Minuten und ca. 15 Schildkröten sammeln wir die Strand-Gruppe wieder ein und fahren zurück durch die Bucht nach Fort-de-France. Auf dem Rückweg gibt es neben Säften, Softdrinks und Snacks auch Rum und Rumpunsch. Das einzigartige am Rum von Martinique ist, dass er aus dem Saft des Zuckerrohrs hergestellt wird (auf anderen Inseln wohl aus den Rückständen von der Saftproduktion). Das macht ihn besonders und süß.

Auf dem Rückweg gibt es noch ein weiteres Highlight: Eine Delfinschule zeigt sich gleich hinter unserem Katamaran.

So starten wir glücklich und mit vielen neuen Eindrücken in den Abend.

Last calling in the Caribbean Sea: Saint John’s auf Antigua

Wir nutzen heute noch mal so richtig das schöne Wetter und die warme See aus. Zunächst starten wir morgens mit einem AIDA Ausflug und laufen wenige Meter über die Pier bis zu unserem Katamaran. Der bringt uns in ca. 25 Minuten über das blaueste aller Meere zu unserem Schnorchelstopp. Hier entdecken wir einige bunte Fische und lassen ganze Schwärme von kleinen Schwertfischen vor uns kreuzen. Nach diesem erfrischenden Bad segeln wir weiter, sichten Strand um Strand und Bucht um Bucht bis wir vor einem dieser wunderschönen weißen Strände den Anker werfen. Wir haben die Wahl, zum Strand zu schwimmen oder mit dem Lamborghini chauffiert zu werden (d.h. mit einem Schlauchboot zum Strand gebracht zu werden).

Nach 40 Minuten klettern wieder alle zurück auf den Katamaran. Dort bekommen wir Snacks und Getränke (alkoholfrei, Rum oder Rumpunsch) und können noch einmal die Farben der Karibik genießen, bevor es zurück an die Pier geht.

Wir haben die Nase noch nicht voll, laufen ein paar Straßen durch den Ort und nehmen uns dann ein Taxi, um zum Dickenson Beach zu fahren. Hier genießen wir noch ein weiteres Bad im Karibischen Meer und laufen noch ein paar Meter am Strand entlang, bevor unser Taxifahrer uns zur verabredeten Zeit wieder zuverlässig zum Hafen zurück bringt.

Das war ein toller Abschied von der Karibik und jetzt freuen wir uns auf 6 Seetage für die Altantiküberquerung.

Während unserer Überfahrt erlebten wir ein besonderes Highlight:

Die Küchenparty im Rossini Restaurant

Es wurde ein Buffet aufgebaut

Den Hauptgang konnte man sich selbst in der Küche holen und den Schnaps für danach🤣

Spaghetti Carbonara gab es vom Kapitän persönlich 🍝

Ein DJ hat für gute Stimmung🕺💃

So wurde erst geschlemmt😋 dann gefeiert und getrunken

Die Party ging von 18 Uhr – 22 Uhr und kostete 79€ pro Person

Unser Fazit:

Wenn ihr die Möglichkeit habt, das mal mitzumachen, dann auf jeden Fall buchen.

Es war ein rundum gelungener Abend. Ein echtes Highlight

Bueno Santa Cruz de La Palma!

Es ist unser erster Stopp in Europa. Wir haben über Meine Landausflüge eine Wanderung zum Tajogaite gemacht. Das ist der Vulkan, der 2021 ausgebrochen ist. Er hat aus 9 Löchern gespuckt. Wir sind die ganze Zeit über die Asche gelaufen, die teilweise die Bodegas verschüttet hat. Die Kanarischen Kiefern haben überwiegend die Hitze durch die Lavabomben und Waldbrände überlebt. Was sie teilweise nicht überlebt haben, ist die Hitze an den Wurzeln. Forscher haben am Vortag noch 700 Grad gemessen. Da es in den letzten Tagen geregnet hat, sehen wir die Auswirkungen der Wärme im Boden: überall steigen Dampfschwaden aus dem Boden auf.

Bedrückend ist zu sehen, wie sich die Lava ihren Weg zum Meer gesucht hat. Da sind ganze Straßenzüge verschwunden – und 3 Meter weiter stehen die Häuser unversehrt.

Die Reiseleiterin, die selbst ihre Wohnung verloren hat, berichtet, dass einige Betroffene 3 Wochen Zeit zum Packen hatten, andere haben nur noch schnell ihr Haus abgeschlossen und sind weggefahren. Jetzt haben sie nur noch den Haustürschlüssel.

Was ein wenig tröstet, ist der anschließende Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der Inselbewohner – egal ob dort geboren oder zugezogen.

Wie so oft gehören Schönheit und Tragik untrennbar zusammen. Die Betroffenen haben viel verloren – zum Glück keiner sein Leben, aber selbst sie sprechen über die Schönheit der Natur und der damals entstandenen Bilder.

Schön, wenn Besitz und Materielles nicht immer im Vordergrund stehen und die alles bestimmenden Werte sind.

Hello again in Santa Cruz – diesmal in Santa Cruz de Teneriffe!

Wir starten den Tag ganz gemütlich und gehen erst mittags raus. Und es zieht uns wieder nach Las Teresitas. Hier gibt es einen wunderschönen Strand, breit und sauber mit einer flachen Bucht. Kleine Strandbuden laden zum Verweilen ein. Ein Café con leche y leche muss hier sein. Danach werden die Füße ins Wasser gehalten – herrlich erfrischend – und dann laufen wir die ca. 8,5 Kilometer wieder zurück zum Schiff.

Bienvenido en Arrecife!

Wir machen es ähnlich wie in Santa Cruz de Teneriffe: Ein gemütlicher Tagesstart und dann mittags raus. Wir laufen auch heute wieder an der Küste entlang. Aber heute ist die Laufstrecke schöner: Vor ein paar Jahren wurde die Promenade zu einem schönen Spazierweg ausgebaut. Wir laufen ca. 5,5 km bis zum kleinen Ferienort Costa Teguise. Hier gibt es viele kleine Shops, Restaurants, Cafés und Bars. Wir setzen uns in ein Café mit schützender Glasscheibe. Die macht auch richtig Sinn, weil der Ort auf einer Landzunge liegt und der Wind vom Atlantik nicht wegzudiskutieren ist. Der Barraquito (Café con leche y leche mit Likör 43 und einem Streifen Zitronenschale), den wir hier trinken, ist wie immer ein Genuss. Auf dem Rückweg haben wir unser Ziel immer vor Augen. Es sieht schon schön aus, wie die AIDA vor Arrecife im Hafen liegt. 😍

Bonjour Casablanca!

Wir machen auf unserer Route einen Abstecher nach Afrika – Nordafrica. Casablanca ist eine der größten Städte auf diesem Kontinent. Sie hat über 3 Milliinen Einwohner. Ihr Name rührt daher, dass hier viele weiße Häuser stehen. Er kommt aus dem Spanischen und heißt weißes Haus.

Ein obligatorischer Hafenshuttle bringt uns ins Zentrum und wir lassen uns treiben. Es zieht uns zuerst in die Medina, die Altstadt. Hier finden wir das klassische bunte Treiben, das aus vielen orientalischen oder muslimischen Regionen bekannt ist. Früchte wechseln sich ab mit Souvenirs, Lederwaren, Stoffen und Fisch und Meeresfrüchten. Hier wird nicht nur die Rohware verkauft, sondern gerne auch Snacks, belegte Brote oder Fisch – alles frisch zubereitet.

Nach dem Besuch der Medina schlendern wir erst Richtung Hafen, später noch ein Stück in die andere Richtung bis zur Sacre Coeur. Diese ehemals katholische Kirche wird erhalten aber nicht mehr als Gotteshaus genutzt. So ist es mit allen christlichen Kirchen in Casablanca. Es gibt keinen aktiven christlichen Gemeinden mehr, die diese Kirchen nutzen, aber sie sollen als Teil der Geschichte erhalten bleiben und werden als Kulturzentrum oder Museum genutzt.

An der Sacre Coeur ist auch der Treffpunkt für die von uns gebuchte Free Walking Tour. Sie führt durch den Stadtpark vorbei an der Stadthalle durch die Neustadt und dann noch einmal durch die Medina. In der Neustadt findet man viele Gebäude im Art Deco Stil. In der Altstadt werden wir auf ein paar Details aufmerksam gemacht, wie z.B. den öffentlichen Ofen, in dem jeder seinen eigenen Teig zum Brot ausbacken kann, oder die vielen roten Wandmalereien, die von den Fans des einen Fußballvereins sind. Die Vereinsfarbe des anderen Fußballvereins in Casablanca ist grün. Das werden wir später noch sehen.

Jetzt geht es erst mal noch zu Rick’s Café. Ein gut besuchtes Café, weil die meisten glauben, dass hier Szenen des Films Casablanca gedreht wurden. Tatsächlich gibt es dieses Café erst seit 2004. Da hatte jemand eine gute Idee und hat das Café aus dem Film 1:1 nachgebaut.

Hier endet die Tour nach knapp 2 Stunden. Wir gehen von hier noch schnell rüber zur großen Hassan-II.-Moschee und bewundern sie von außen. Besichtigungen sind nur vormittags möglich.

Wir fahren dann zum letzten Punkt unseres Casablanca-Landgangs: dem Mohammed V Stadion. Hier spielt heute Raja Casablanca gegen FUS Rabat. Fast 45 000 Zuschauer – alle in grünen Trikots. Die Fans von FUS Rabat sind mit weniger als 50 Menschen vertreten. Die Stimmung ist nicht vergleichbar mit der Stimmung in der Bundesliga. Wenn hier der Gegner den Ball hat, tut das Pfeifkonzert ordentlich in den Ohren weh. Um das Schiff nicht zu verpassen – wir müssen ja noch mit dem Shuttle aus der Stadt zurück zum Hafen – verlassen wir den Hexenkessel nach der ersten Halbzeit. Aber die war es allemal wert, die Stimmung mal erlebt zu haben.

Hola Cadiz!

Heute werden wir noch einmal aktiv. Wir haben bei AIDA einen Wandausflug gebucht. Dafür fahren wir ca. eine Stunde durch schöne hügelige Landschaft und verlassen in Barbate am Strand den Bus. Nach nur wenigen Gehminuten verlassen wir Asphalt und Gemäuer und sind im Naturschutzgebiet. Ein sandiger Weg führt zwischen Wacholder, Pinien und Sandstein die Küste entlang. Da wir eine Kleingruppe mit nur 11 Teilnehmern sind, haben wir ein für uns sehr angenehmes Tempo, kein Rennen aber auch kein Schleichen und immer wieder warten. Wir steigen auf bis zu ca. 110 Höhenmeter und haben hinter jedem Busch und jeder Biegung ein neues Panorama. Am schönsten ist es am höchsten Punkt der Wanderung, wo die Aussichtspunkte so gelegen sind, dass wir nicht nur Meer, Bucht und Weite sehen, sondern auch die Steilküste, an der wir entlanglaufen.

In Los Caños de Meca sind wir wieder zurück auf NN, werden vom Bus eingesammelt und zum Strand gebracht. Dort kehren wir in einem kleinen Restarant ein, bekommen Sandwich und Getränke und haben noch Zeit den Kitesurfern zuzusehen oder bis zum Leichtturm zu laufen.

Es war ein wirklich empfehlenswerter Ausflug.

Buenos días Malaga!

Unser letzter Landgang, bevor wir im nächsten Hafen auschecken müssen. Wir lassen uns noch mal Treiben und saugen die Stimmung und das Flair auf. Zunächst schlendern wir die Promenade am Strand entlang, dann biegen wir scharf links ab und erklimmen den Hügel, auf dem das Castillo de Gibralfaro steht. Von hier hat man wunderschöne Blicke auf die Stadt. Wieder unten angekommen, stehen wir mitten in der Altstadt. Sie ist groß und hat wunderschöne Fassaden. Wir schlängeln uns durch die Gassen bis wir bei „Spaniens besten Churros“ angekommen sind (Empfehlung unserer Kunden). Sie sind wirklich gut! Und wir lernen, dass Churros nicht gleich Churros sind. Wir haben die Wahl zwischen regular und Madrid Style. Wir entscheiden uns für regular – natürlich mit Schokolade.

Nach diesem Genuss treibt es uns weiter durch die Gassen. Dabei entdecken wir die Markthalle, in der man seine Vorräte mit frischen regionalen Produkten auffüllen kann oder man genießt gleich vor Ort die leckeren Köstlichkeiten. Von dort aus orientieren wir uns wieder Richtung Hafen, lassen es uns aber nicht nehmen auch an den vielen Ständen und Geschäften der Hafenpromenade noch vorbeizuschauen.

Mit vielen aufgefrischt und neuen Eindrücken kommen wir ein letztes Mal auf dieser Reise auf unsere AIDAblu zurück.

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