Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient

Reisebericht MeinSchiff 5 Orient: Dubai – Doha – Muskat – Dubai – Doha – Sir Bani Yas Island – Abu Dhabi – Dubai

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Ausflugsanbieter: meine-landausfluege.de

Wir wünschen euch allen, schöne Weihnachtstage gehabt zu haben!

Wir selbst haben den Heiligen Abend genutzt, um uns auf den Weg zu machen. Unser Ziel war Dubai. Nach einem ruhigen Nachtflug sind wir am Weihnachtsmorgen dort gelandet und haben auf der Mein Schiff 5 eingecheckt. Sie ist wunderbar weihnachtlich geschmückt. Es läuft dezente Weihnachtsmusik und an mehreren Stellen auf dem Schiff werden Plätzchen serviert. Die Restaurants haben weihnachtliche Gerichte wie Gans mit Rotkohl auf der Karte.

Da wir erst am 2. Weihnachtstag mittags auslaufen, haben wir am Anreisetag noch Zeit, weitere Ecken von Dubai zu entdecken. Wir entscheiden uns für die Marina Bay. Hier wurde in den letzten Jahren der 7 km lange Marina Walk geschaffen. Wir schlendern Stunde um Stunde – auf einer Seite Geschäfte und Restaurants, auf der anderen Seite der Creek, gesäumt mit den modernsten Hochhäusern.

Da ein Durchbruch geschaffen wurde, konnten wir ebenfalls am Wasser entlang rüber zum JBR Beach laufen. Was bei unseren ersten Dubai Besuch vor 20 Jahren noch ein ruhiger, ca. 30 Meter breiter Strand war, ist heute ein Touristenmagnet mit vielen Bars und Restaurants.

Den Weg vom Hafen zur Marina Bay haben wir mit Bold gemacht und ca. 20 € bezahlt. Wegen des Verkehrs haben wir uns auf dem Rückweg für die Metro entschieden (ca. 2 € p.P.). Von der nächstgelegenen Metrostation zum Hafen haben wir dann ebenfalls Bold genutzt und ca. 8 € bezahlt.

Den Vormittag vom 2. Weihnachtstag haben wir zum Ausschlafen genutzt. Dann mussten wir zur Seenotrettungsübung und um 13.00 Uhr sind wir in See gestochen mit dem Ziel Doha.

Reisebericht - MeinSchiff 5 - Orient

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient Kreuzfahrt – Doha

Der zweite Hafen unserer Reise ist Doha in Qatar. Wir haben einen Ausflug über meine-landausfluege.de gebucht: „Stadtrundfahrt in Doha“, Dauer: insgesamt 5 Stunden.

Auf dem Weg zum Bus gibt es im Kreuzfahrtterminal ein riesiges Aquarium mit vielen verschiedenen Fischen und Rochen. Dies ist auch von der Landseite zugänglich und dient den Einwohnern so auch als kostenloses Ausflugsziel. Wir treffen uns für die Stadtrundfahrt und unsere Reiseleiterin bittet, dem Kamel zu folgen .

Unser erster Stopp ist am Islamischen Museum. Von hier haben wir einen tollen Blick auf die Skyline – die übrigens erst in den letzten 20 Jahren entstanden ist. 2005, als unsere österreichische Reiseleiterin hier her kam, gab es noch keine Hochhäuser in Doha. Damals gab es auch noch keine Adressen, so dass eine Hauszustellung der Post nicht möglich war. Sie wurde am Postamt in Postfächer gelagert und musste dort abgeholt werden.

Wir erfahren viele solcher Details des täglichen Lebens, oft im Vergleich heute und vor 20 Jahren, oder im Vergleich zu anderen arabischen Ländern. Die Kataris z.B. bleiben „unter sich“. Wer dort Leben möchte, benötigt zuerst einen Arbeitsvertrag bevor er eine Aufenthaltsgenehmigung bekommt. Letztere erlischt mit der Beendigung des Vetrags, egal ob durch Befristung, Kündigung oder Rente. Nur, wer ein Grundstück erwirbt, darf ohne Arbeitsvertrag bleiben. Diese wiederum gibt es für Nicht-Kataris ausschließlich auf The Pearl (dazu später mehr) oder in der nördlich von Doha entstandenen Stadt Luisal.

Zurück zur Stadtrundfahrt: An unserem ersten Stopp sehen wir zudem noch alte Dhows. Mit diesen Holzschiffen sind früher die Perlentaucher rausgefahren. Das war kein entspannter Job. Während die eine Hälfte der Taucher zehn Tauchgänge machten, haben die anderen die Austern geöffnet. Danach wurden die Rollen getauscht. So ging das den ganzen Tag. Zu Hause haben die Frauen sich um alles gekümmert. Das ist der Grund, weshalb die Frauen bis heute einen hohen Stellenwert in Gesellschaft und Familie haben.

Im Winter haben die Kataris ein Nomadenleben geführt. Deshalb spielt bis heute das Kamel eine große Rolle. Die Haupteisatzgebiete sind inzwischen allerdings Kamelrennen und die Garde für den obersten Herrscher.

Diese Gardekamele sehen wir an unserem nächsten Stopp: dem Souk. Neben den Kamalen kommen gleich die Falken. Hier kann man die Tiere und das notwendige Zubehör kaufen. Außerdem ist hier das eine von weltweit zwei Falkenhospitälern. (Das andere ist in Abu Dhabi.)

Natürlich sehen wir neben diesen Tieren auch die klassischen Waren eines Souk: Stoffe, Gewürze, Kleidung, Deko, Haushaltsgegenstände, … und alles schön gangweise geordnet.

Wer seine Einkäufe nicht selber tragen möchte, kann sich Unterstützung mieten: überall auf dem Souk sind Männer mit Schubkarren unterwegs und schieben die Einkäufe hinterher.

Nach ca. 1,5 Stunden auf dem Souk fahren wir vorbei am Diplomatenviertel und entlang der Corniche, der Promenade, nach Katara. Hier hat die Frau eines der früheren Herrscher ein Dorf errichten lassen, dass das Leben und die Kultur der Kataris dokumentiert und weitergibt. Nicht im Sinne eines Museums, sondern lebendig. Es gibt dort Cafés, Restaurants, ein Amphitheater, die Oper und zwei Moscheen. Hier ist auch der einzige Platz, an dem man im Sommer draußen einen Kaffee trinken kann – weil aus dem Boden kalte Luft geblasen wird.

Von Katara aus fahren wir auf The Pearl. Das ist eine Insel, deren Land angeschüttet wurde. 2005 wurde mit dem Bau begonnen, 2010 wurden sie ersten Immobilien bezogen. Hier wird uns die arabische Gastfreundschaft demonstriert: Wir bekommen einen Kardamon-Gewürz-Tee und einen Dattel-Snack gereicht, während wir immer noch mehr über Katar bzw. Doha erfahren.

The Pearl hat übrigens die Form von zwei Ringen, in deren Mitte die „Perle“ liegt – in Anlehnung an die Perlentaucher. Es gliedert sich in 10 Bereiche, die nach unterschiedlichen Themen gestaltet sind. Nach dem Snack fahren wir durch das italienische Viertel, das einige Kanäle und den Nachbau der Rialtobrücke umfasst. Von dort geht es zurück zum Schiff.

Nach dem Ausflug ging es erstmal ins Tag und Nacht Bistro, wo das Motto heute Chinesische Küche war. So gab es das ein oder andere Exotische auf dem Teller. Aber keine Sorge! Die leckeren Burger gibt es dort immer noch.

Dann führte uns unser Weg nochmal raus – vom Schiff zu Fuß ins Ausgehviertel Mina – Old Port. Hier gibt es allerlei Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte. Da wir am Samstag hier sind, ist es entsprechend voll. Desweiteren gibt es noch einen sehr schön gestaltet Fischmarkt, wo die Kataris ihre Fische zum Abendessen kaufen.

Das Viertel ist groß, so dass wir erst nach 2,5 Stunden wieder auf der Mein Schiff waren. Nach dem Spaziergang war natürlich die Frage: „Was gibt es zum Abendessen?“ Da heute auch neue Gäste angereist sind, hat die Osteria geschlossen. Denn dort wurde die Seenotrettungsübung gemacht. So entschieden wir uns für das GOSCH Restaurant. Es gibt hier einen Buffetbereich und einen Teil als Bedienrestaurant.

Wir gingen in das Bedienrestaurant.

Wir bestellten viele Köstlichkeiten und tranken leckeren Wein – alles im Reisepreis enthalten.

Anschließend ging es auf die Poolparty mit Dessertbuffet. Einfach Wahnsinn, was hier auf die Beine gestellt wurde.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Muskat

Heute legen wir in Muskat an. Es ist seit 1779 die Haupstadt des Oman. Die Fläche des Oman ist etwas so groß wie die von Deutschland. Aber hier leben nur ca. 5 Mio. Einwohner, etwa die Hälfte davon Omani.

Der Oman hat ca. 3000 km Küste, der Rest des Landes ist überwiegend felsig und bergig. Der höchste Gipfel liegt auf etwa 3900 Höhenmetern.

Wir erkunden heute mit einem über meine-landausfluege.de gebuchten Ausflug einen Teil dieser Landschaft.

Zunächst machen wir eine ca. 1,5-stündige Panoramafahrt durch das Gebirge. Ziel ist das Wadi Shab. Wadi heißt übersetzt Tal. Wir wandern durch dieses Tal, entlang einem Flusslauf. Der Weg ist mal sandig, dann laufen wir über Geröll, immer wieder über vom Wasser abgeschliffenes Gestein und hier und da gibt es ein paar Meter befestigten Grund. Wir laufen ca. 3 km Stein auf und Stein ab. Dieser Weg ist kein Spaziergang, aber wir haben ja auch eine Wanderung gebucht. Da wir tief in einer Schlucht laufen, spenden die flankierenden Felswände ausreichend Schatten. Es gibt immer mal wieder Bademöglichkeiten, aber wir laufen weiter, sind ca. eine Stunde unterwegs und kommen dann zu dem Punkt, an dem die Gruppe sich trennt. Die einen verweilen, machen Pause oder genießen das kühle Nass. Die anderen folgen weiter dem Flusslauf bis zu einem kleinen Wasserfall. Die Besonderheit ist, dass die ersten ca. 100 Meter nach dem Trennpunkt nicht gelaufen werden können, sondern geschwommen werden müssen. Danach geht es dann zu Fuß weiter, jedoch mit weiteren Herausforderungen, was das Überwinden der Felsformationen angeht.

Wir selbst haben diesen Teil nicht mitgemacht. Die Ausflugsbeschreibung war nicht eindeutig genug und wir hatten keine Badesachen eingesteckt.

Zurück ging es auf dem selben Weg.

In der Nähe des Taleingangs haben wir Mittagspause gemacht. Es gab ein Buffet mit Salat, Suppe, Reis, Huhn und Thunfisch.

Außerdem natürlich Melone zum Nachtisch und Kaffee, Tee und Datteln.

Nach dieser Stärkung haben wir den Rückweg mit dem Bus angetreten. Diesmal gab es aber noch einen Stopp am Bammah Sink Hole. Es handelt sich um ein Loch, in dem unten Wasser ist, das – genau wie der Fluss – gerne zum Baden genutzt wird.

Der arabische Name heißt übersetzt etwa „gefallener Stern“. Einige Omani sollen glauben, dass das die Ursache des Lochs erklärt. Tatsächlich ist vor langer Zeit der Kalkstein zusammengebrochen.

Den Rest der Strecke fahren wir in einem durch und freuen uns auf den Abend an Bord.

Unser Fazit zum Ausflug:

Er wurde auch von TUI angeboten, jedoch mit einem Mindestalter für Kinder. Über Meine Landausflüge konnte eine Familie mit ihren geschätzt 8 und 10 jährigen Kindern trotzdem buchen. Wir können nachvollziehen, dass TUI die Verantwortung nicht übernehmen möchte. Der Weg war schon anspruchsvoll. Die uns begleitenden Kinder haben ihn aber gut gemeistert. Uns sind auch noch jüngere Kinder begegnet.

Unsere Gruppe bestand aus 17 Teilnehmern.

Wie schon erwähnt war die Beschreibung nicht ausreichend genau. Der Teil der Wanderung, den wir mitgemacht haben, hat uns aber so gut gefallen, dass wir es nicht bedauert haben, nicht noch weiter mitlaufen und schwimmen zu können.

Der Reiseleiter hat deutsch gesprochen und war sehr freundlich. Allerdings war er wenig mitteilungsbedürftig. Seine Informationen über Muskat und dem Oman sind vollständig in unserem Bericht mit aufgeführt.

Da das Hauptziel die Bewegung in einer besonderen Natur war und voll erreicht wurde, würden wir diesen Ausflug wieder buchen.

Werbung: Ausflug selbst bezahlt

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Dubai – Silvester

Happy new year!

Wir sind am Silvestertag wieder in Dubai angekommen – wegen Sturm mit ca. sieben Stunden Verspätung. Zum Glück kam der Wind überwiegend von vorne, so dass das Schiff relativ ruhig durch den Sturm geglitten ist.

Mit der Schiffsfreigabe haben wir uns gleich auf den Weg gemacht. Ziel ist der Burj Khalifa. Unser Taxifahrer hat ein wenig Probleme, uns loszuwerden, da heute nicht die üblichen Drop off Zonen genutzt werden dürfen. Später werden noch einige Straßen gesperrt werden.

Wir finden dann doch noch eine Stelle, an der wir schnell aus dem Taxi springen können, und begeben uns auf die Wiese unterhalb des Turms am Burj Park. Die Tickets haben wir im Vorfeld gekauft. Hier verbringen wir die nächsten ca. 8,5 Stunden. Ein DJ legt auf und ab 20 Uhr wechseln sich mehrere Musik- und Tanzgruppen ab und unterhalten uns mit Bollywood-Musik.

Zwischendurch können wir immer wieder die Dubai Fountains bestaunen. Ab 23.30 Uhr beginnt das Spektakel am Turm. Er wird mit diversen Mustern und Bildern beleuchtet. Musik wird eingespielt und passend dazu sprühen die Fountains ihre Strahlen Richtung Himmel.

Ergänzt wird das ganze mit einer Dronen-Show.

Dann beginnt der Countdown – ebenfalls auf den Turm projiziert – und der Turm sprüht 9 Minuten lang strahlen- und spiralenförmig die Funken zur Begrüßung des neuen Jahres. Fantastisch, wie ein Turm in Szene gesetzt werden kann. Mit Worten nicht zu beschreiben, können auch Bilder nur im Ansatz die Faszination vermitteln.

Entgegen allen Vorankündigungen und Erwartungen lief die Abreise reibungslos und mit Metro und Taxi sind wir um 1.45 Uhr zurück am Schiff. Hier erleben wir noch die letzten Minuten der Silvesterparty am Pooldeck bevor wir uns für die weitere Erkundung von Dubai ausruhen.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Dubai

Nach einem gemütlichen Start in den Tag und mit frischen Kräften machen wir uns wieder auf, Dubai weiter zu erkunden. Diesmal laufen wir zu Fuß. Zunächst müssen wir zwar ein paar Minuten an einer wenig schönen Baustelle vorbei, dabei können wir aber schon erkennen, wofür hier gebaut wird: In ein paar Jahren wird hier eine Metrolinie vorbeifahren. Tolle Aussichten für zukünftige Kreuzfahrten

Durch eine Unterführung unterqueren wir den Creek und erreichen das alte Viertel Deira. Hier findet man die wichtigsten Märkte: den Gold Souk, den Kräuter Souk, den Safran Souk, den Textil Souk, den …

Wir starten im Gold Souk. Für den ist Dubai bekannt. Hier reiht sich Jouwelier an Jouwelier. Von kleinen Ringen – gerne mit um so größeren Steinen – bis zu schwerem Halsschmuck mit 21.000 Karat wird alles angeboten. Sogar ein Hüftschmuck ist ausgestellt – natürlich passend zu Halsschmuck und Gesichtsschmuck.

Nachdem wir diese Vielfalt an Goldschmuck bestaunt haben, lassen wir uns durch die vielen kleinen Gassen der anderen Märkte treiben bis wir wieder am Ufer des Creek ankommen. Hier setzen wir mit einer Abra über. Das ist ein kleines Holzboot, dessen Motor in der Mitte des Schiffchens mit Holz verkleidet ist. Diese Verkleidung dient als Sitzgelegenheit für die 3minütige Überfahrt.

Auf der anderen Seite geht es weiter: Hier ist der Grand Souk-Burj Dubai. Nachdem wir ihn durchquert haben, stehen wir vor dem Old Souk. Hier lassen wir uns die Kostbarkeiten aber nicht mehr anpreisen, sondern biegen ab und durchstreifen das Wohnviertel. Zunächst kommen wir am gut geschützten und hinter Mauern verborgenen Palast vorbei. Dann gelangen wir schnell in eine andere Welt. Es reihen sich kleine Geschäfte des täglichen Lebens aneinander: Lebensmittel, Kleidung, Handwerksbedarf, Handyhüllen und Elektronik, … Den kleinsten Ladenraum hat der Schuster: ca. 1,2 m breit und so hoch, dass er gerade zwischen seinem Werkzeug sitzen kann, hockt er in einer Öffnung und repariert von dort die Schuhe, die sein Kunde ihm, auf dem Gehweg stehend, hinhält.

Oberhalb der Geschäfte sind die Wohneinheiten. Und so, wie der Schuster keine 2 Meter hat, sind auch einige Balkone so klein, dass die Bewohner nur mit angelegten Ellbogen in der Lage sind, ihre Wäsche zum Trocknen aufzuhängen. Wie viel Wohnraum zur Verfügung steht, bleibt uns ein Rätsel: Rechts ist die Außenwand – fensterlos – links schon der nächste Balkon…

Langsam treiben wir weiter die Straßen entlang bis wir am Horizont hinter den Häusern den Schornstein der Mein Schiff 5 erblicken. Wir sind am City Center, einer etwas kleineren Mall. Hier ist auch „unsere“ Metrostation. Wir bleiben konsequent, nehmen nicht wie in den letzten Tagen ein Taxi, sondern laufen auch die letzten Kilometer zu Fuß. Der Weg führt zunächst noch mal durch das schön angelegte und gepflegte Historische Viertel, in dem es für interessierte noch einige kleine Museen und Ausstellungen gibt, bevor wir wieder die Baustelle erreichen, die am Hafenterminal endet.

Bei einem belebenden Smoothie in der Himmel- und Meerlounge regenerieren wir bevor wir uns für das Abendessen im Atlantik Restaurant fertig machen.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Doha

Zurück in Doha wenden wir heute der Stadt den Rücken zu und erkunden die Landschaft. Landschaft in Katar – das ist Wüste, Wüste, Wüste. Wir haben eine Jeepsafari gebucht, wieder über meine-landausflüge.de. Die Guides müssen sich etwas gedulden, denn die Schiffsfreigabe benötigt heute etwas mehr Zeit. Mit ca. 45 Minuten Verspätung geht es los. Die Organisation war entspannt. Der Fahrer hat uns am Vorabend schon über WhatsApp kontaktiert und den Treffpunkt noch mal beschrieben. Heute Vormittag konnten wir ihm dann mitteilen, dass wir etwas später kommen.

Endlich alle im Auto, sind wir erst mal ca. 40 Minuten über die 6-spurige Autobahn (in eine Richtung 6 Spuren!) in südliche Richtung gefahren. Dann hätten wir die Möglichkeit auf einen Kamelritt gehabt, wärend die Luft aus den Reifen gelassen wird. Wir belassen es bei ein paar Fotos. Dann geht es los – Düne auf, Düne ab, rechts, links, … Eine schaukelige Angelegenheit! Wer hier seine Nackenmuskulatur nicht im Griff hat, könnte ein Problem bekommen. Wir werden ordentlich durchgerüttelt. Aber es ist wunderschön: unendliche Weite, rechts alles in grauweißen Sandfarben, links glitzert das Meer in faszinierenden Blau- und Türkiesfarben. Katars Wüste gehört zu den wenigen, die bis ans Meer reichen.

Wir wundern uns ein wenig über die vielen Zelte, die in der Wüste stehen. Später erzählt uns der Fahrer, dass die Katari gerne unter sich sind, sich zurückziehen und im Winter gerne die Wochenenden in der Wüste verbringen. Wir haben quasi einige Feriendomizile bzw. Campingplätze gesehen.

Insgesamt fahren wir ca. 2 Stunden durch die Wüste. In dieser Zeit machen wir zwei Pausen: eine für Wüstenlandschaftsfotos, die zweite am Meer.

Das Wasser ist hier zu dieser Jahreszeit übrigens frisch, nicht eiskalt, lädt uns aber auch noch nicht zum Baden ein.

Die Temperatur in der Wüste war sehr erträglich, schon eher frisch. Nicht zu vergleichen mit der Wärme in der Stadt.

Nach knapp vier Stunden sind wir zurück am Schiff.

Da die Schaukelei uns sehr müde gemacht hat und wir morgen noch einen weiteren Tag in Doha liegen, haben wir den Rest des Nachmittags am Pooldeck gechillt und die Wärme genossen.

Bald folgen Videos auf unseren Kanälen, da kommt die Aktion besser raus (Ist inzwischen hochgeladen 😉 )

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Doha

Letzte Woche sind wir bei der Stadtrundfahrt durch das italienische Viertel auf The Pearl gefahren. Das hat einen tollen Eindruck gemacht. Wir wollen es uns heute noch einmal genauer ansehen. Also lassen wir uns mit Uber dorthin bringen und schlendern los. Im gesamten Viertel sind die Häuser in Pastellfarben gestrichen. Passend dazu sind die Sonnenschirme – zu dieser Uhrzeit noch eingeklappt – ebenfalls in bunten Farben. Werbung ist hier nicht notwendig

Wie in Venedig laufen wir immer wieder an Wasserstraßen entlang oder überqueren sie. Und wie sollte es anders sein als dass es eben auch ein Wassertaxi gibt, mit dem man nicht nur durch dieses Viertel, sondern gleich mehrere Punkte auf The Pearl erreichen kann. Nur der Gondolier fehlt. Die Wassertaxen sind Motorbetrieben.

Da wundert es dann auch nicht mehr, dass es eine Brücke im Stil der Rialto Brücke gibt und der Strand Lido genannt wurde

Wir werden auf ein Café aufmerksam: „Nine Lifes Cat Café“. Ob es hier den Katzen-Kaffee gibt, können wir nicht sagen, aber Katzenliebhaber kommen auf ihre Kosten. Auf jedem Tisch liegen Plüsch-Katzen. Und am Ende des Raumes ist eine große Glaswand. Dahinter sitzt eine sehr schöne weiße Katze mit langem Fell – sicher nicht irgendeine Rasse.

Bei genauem Hinsehen stellen wir fest, dass sich hinter der Glaswand geschätzt 7 oder 8 Katzen befinden. Und dann werden wir gefragt, ob wir in dem Katzenraum sitzen möchten. Tatsächlich: dort ist alles wie im Café eingerichtet und wer möchte, kann zwischen den Katzen sitzend Kaffee und Kuchen genießen.

Wir ziehen weiter, verlassen das italienische Viertel und schlendern um den arabischen Hafen. Hier reihen sich Geschäfte, Bars und Restaurants aneinander. Der Hafen ist kreisförmig angelegt. In der Mitte liegt ein rundes Stück Land – wie eine Perle – auf dem ein Hotel errichtet wurde.

Von diesem Kreis mit Perle in der Mitte gibt es zwei. Der zweite Kreis wird nicht als Hafen genutzt, sondern ist von Strand gesäumt. Den wollen wir uns natürlich auch noch ansehen. Wir müssen ein paar Meter laufen, weil die Zugänge alle den Bewohnern vorbehalten sind, durchqueren auf dem Weg dorthin noch das spanische Viertel und finden dann eine Stelle, an der wir dann doch noch einen Blick auf den Strand werfen können. Er erstreckt sich auf den gesamten Radius dieses zweiten Kreises. Hier ist die „Perle“ noch nicht bebaut.

Da noch ausreichend Zeit ist, fahren wir mit Uber weiter nach Lusial. Hier bestaunen wir noch einige architektonische Highlights während wir an der Promenade entlanglaufen. Begrüßt werden wir von den Maskotchen der Sportveranstaltungen, die hier stattgefunden haben. Interessant ist, dass wir außer ein paar Arbeitern auf den Baustellen nahezu keinem weiteren Menschen begegnen. Lusial wirkt verlassen.

Da wir eine Tischreservierung für das Restaurant Schmankerl haben, fahren wir rechtzeitig zurück zum Schiff, ruhen uns einen Moment aus und genießen dann die österreichischen Köstlichkeiten.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Sir Bani Yas Island

Heute sind wir zum ersten Mal auf Sir Bani Yas. Das ist eine unbewohnte Insel vor Abu Dhabi. Der Scheich hat hier vor vielen Jahren angefangen, Bäume zu pflanzen und wenn er Tiere geschenkt bekommen hat, hat er sie hier ausgesetzt. Inzwischen leben ca. 17.000 Tiere hier, vor allem Antilopen, Gazellen und Giraffen.

Bevor wir alle an Land dürfen, ackert die Crew erst mal: Sie bringt Speisen und Getränke an Land. Es werden Bars aufgebaut und ein BBQ veranstaltet. Der weitläufige Strand ist mit Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet, Handtücher haben wir schon am Vorabend auf die Kabine gelegt bekommen. Aber die Crew bringt reichlich Wechselhandtücher auf die Insel.

Nach dem morgendlichen Kaffee schlendern wir einmal den Strand entlang und entdecken, was alles geboten wird. Es gibt reichlich Gelegenheit für Wassersportaktivitäten, Volleyball- und Fusballfeld und einige kleine Shops für die üblichen Souveniers, Kleider und T-Shirts.

Wir haben heute eine Radtour über die Reederei gebucht. Lt. Beschreibung erwarten uns gute 20 km und etwa 100 Höhenmeter. Die wirkliche Herausforderung ist allerdings der Wind. Egal, ob er von vorne oder von der Seite kommt (gefühlt kommt er nie von hinten), er macht die Tour zu einem sportlichen Erlebnis.

Die Tour führt entlang einer geteerten Straße bis zu einer Ausgrabungsstätte. Hier wurden Mauern und andere Rückstände gefunden, die darauf schließen lassen, dass vor langer Zeit hier Christen ansässig waren.

Auf dem Weg zu dieser Ausgrabungsstätte machen wir immer wieder mal einen Stopp, wenn wir Antilopen oder Gazellen sehen. Grundsätzlich leben sie hier frei. Wir sehen sie rechts und links der Straße. Trotzdem gibt es einen langen Zaun, an dem wir entlang fahren. Er soll dem Schutz der Tiere vor der Straße dienen.

Emus sehen wir auch, diese sind allerdings tatsächlich in einem kleineren Areal eingezäunt. Begründet wird das damit, dass sie sich nicht mit den andere Tieren vertragen. Die Pfauen, die wir sehen, laufen dagegen frei rum.

Ebenso frei waren übrigens auch die Flamingos, die wir bei unserem Streifzug am Strand entlang gesehen haben.

Wir sind so rechtzeitig am Schiff zurück, dass wir noch etwas von dem BBQ genießen können, bevor die Crew schon wieder alles zusammen packen muss, damit wir pünktlich auslaufen können.

Das Auslaufen genießen wir bei einem wunderschönen Sonnenuntergang und machen uns dann für den Abend fertig.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Abu Dhabi

Abu Dhabi ist das reichste der Vereinigten Arabischen Emirate. Es besitzt etwa 90% der Ölvorkommen und hat u.a. Dubai ausgeholfen bei der Fertigstellung des Burj Khalifa, weshalb dieser jetzt nach dem Scheich von Abu Dhabi benannt ist.

Wir nehmen ein Uber-Taxi und lassen uns zu einem der Hotels am Beginn Corniche, der Promenade, bringen. Von dort laufen wir bis zu den Etihad Towers. Linkerhand sehen wir allerlei Möglichkeiten, Hochhäuser zu gestalten. Rechterhand haben wir Wasser, später Strand und Wasser.

Der Strand ist sehr weitläufig und hat immer mehr Infrastruktur je näher wir den Türmen kommen.

In den Etihad Towers gibt es ein Hotel, Büroräume und ein Observation Deck. Hier fahren wir hinauf. Es kostet ca. 12 € p.P.

Von oben haben wir einen tollen Blick auf das Hotel Emirates Palace und die große Moschee. Außerdem können wir sehen, welche Streck wir an der Corniche entlang zurück gelegt haben.

Für den Rückweg nutzen wir für 11 € wieder Uber und verbringen noch ein paar Augenblicke an Deck bevor wir uns für das Abendessen im Surf & Turf Steakhouse fertig machen.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Dubai

Ein letzter Tag in Dubai. Auf der Palme waren wir mehrfach – meistens, um den Wasserpark mit den drei Rutschentürmen zu nutzen. Heute gucken wir uns die Palme mal von oben an. In der Mitte der Palme wurde ein Turm mit zwei Aussichtsplattformen gebaut. Es gibt Tickets für die untere Plattform (ca. 30 €) oder für die Nutzung beider Plattformen (ca. 40 €). Man kann sich aber auch oben entscheiden, ob man den Aufgang auf die höhere Plattform nachkauft (ca. 17 €). Die obere Plattform ist kleiner, deshalb hat man bei vielen Fotos einen Teil des Turms drauf bzw. kann nicht den Grund bis an den Turm ran sehen. Dafür hat man keine Scheibe davor.

Aber bevor wir hoch kommen, erfahren wir erst einige Fakten zur Entstehung von The Palm und zur heutigen Nutzung. Es hat gerade mal 5 Jahre gedauert, das Land anzuschütten und zu bebauen. Heute leben ca. 40.000 Menschen und fahren täglich über 100.000 Autos auf der Insel.

Oben haben wir dann einen 360 Grad Blick. Wir sehen die Insel selbst, erkennen unsere drei Rutschentürme , haben beste Sicht auf Burj Al Arab und Burj Khalifa und erkennen sogar The World, ein vergleichbares Projekt, das aber bisher nicht zuende geführt wurde.

Wieder unten, schlendern wir durch die Mall und dann den ‚Palmenstamm‘ entlang zum Anfang der Insel. Unterhalb der Monorail, die mittig einmal entlang der Insel fährt, ist ein kleiner Park angelegt mit Spielplätzen, Sitzgelegenheiten und Joggingstrecke. Am Fuß der Insel finden wir eine Möglichkeit, einen Eindruck vom Strand zu bekommen. Es ist schon ein Unterschied, ob man auf den Horizont guckt oder auf eine Skyline

Nach diesen vielen Eindrücken lassen wir uns zum Creek Harbour bringen. Hier schlendern wir durch den Central Park und kommen dann auf die Creek Bridge. Das ist eine Plattform, die ein Stück über den Creek ragt, so dass wir den Creek rauf wie runter einen freien Blick haben.

Entlang der Promenade reihen sich Bars und Restaurants, die am Ende den kleinen Hafen umringen. Hier wird sicher abends und am Wochenende einiges los sein.

Wir entschieden uns, den letzten Abend auf dem Schiff zu verbringen, noch einmal gemütlich im Atlantik Restaurant zu Abend essen und später die Veranschiedung der Crew am Pooldeck miterleben.

Unsere Koffer haben wir dieses Mal früh fertig gepackt. Motivation ist der Service von Emirates. Sie bieten den Check In inkl. Kofferaufgabe im Hafenterminal an. Im Zeitraum von 19.00 bis 01.00 Uhr können wir die Koffer abgeben und die Flugtickets abholen. Das entspannt den Abreisemorgen, an dem wir nur noch das Handgepäck bei uns haben.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Fazit Orient Reise 2025/2026 Teil 1

Häfen der Reise

Liegeplatz Dubai:

Der Hafen Port Rashid liegt in der Nähe des alten Dubai Creek und dem Gold Souk. Der Weg zum Gold Souk dauert zu Fuss 30 – 40 Minuten.
Port Rashid ist der Hafen, der von MSC und TUI Cruises Mein Schiff genutzt wird.
AIDA und die Schiffe des Carnival Konzerns liegen in der Nähe der Dubai Marina und der Palm Jumeirah.
Vom Port Rashid kommt man gut mit dem Taxi, Uber oder Bolt weg.
Die nächstgelegene Metro Station ist
Al Ghubaiba Metro Station. Der Fußweg von dort zum Hafen benötigt etwa 30 Min.

Liegeplatz Doha:

Der Liegeplatz ist für alle Schiffe gleich und zwar in der Nähe des Old Port Doha mit schönem Blick auf die Skyline.
Man kann gut per Taxi oder Uber in die Stadt.

Liegeplatz Abu Dhabi:

Er ist von der Stadt etwas weiter draußen aber gut und günstig per Taxi oder Uber erreichbar.

Liegeplatz Sir Bani Yas Island:

Ein langer Steg führt zum Strand. Es wird ein Shuttle angeboten.
Ohne Ausflug kommt man nur zum Strand aber nicht auf die eigentliche Insel.

Liegeplatz Maskat/ Oman:

Hier liegen die Schiffe im Vorort Mutrah.
Es gibt eine Taxi Mafia. Die Preise schwanken sehr stark.
Man kann aber zu Fuß einen schönen Tag in Mutrah verleben.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Fazit Ausflüge

Dubai:

In Dubai gibt es viele Ausflugsanbieter.
Da wir Dubai bereits aus vorherigen Reisen kannten, haben wir alles per Metro, Uber und Bolt erkundet.
An Silvester haben wir uns Tickets für das Feuerwerk am Burj Khalifa gegönnt. Sehr hochpreisig und ohne Sitzgelegenheiten für alle Menschen, somit saßen wir 8 Stunden auf der Wiese im Burj Park. Das Feuerwerk hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Qatar:

Hier haben wir einen Ausflug auf eigene Faust gemacht per Uber und 2 Ausflüge über meine-landausfluege.de
Eine Wüstentour und eine Stadttour.
Hat sich auf jeden Fall gelohnt und waren auch den Preis wert.

Muskat:

Hier haben wir ebenfalls über meine Landausflüge gebucht.
meine-landausfluege.de
Eine Tour ins Wadi Shab.
Der Reiseleiter hat während des Ausflugs ganze 10 Minuten gesprochen. Somit war es eher ein Transfer.
Hat sich aber auf jeden Fall für uns gelohnt, das Tal mal zu erkunden.

Sir Bani Yas Island:

Hier gibt es kostenlose Liegen am Strand.
Wir haben eine Radtour mit Mein Schiff gemacht, es führen halt wenig Straßen über die Insel, so ging es eine Straße hin und wieder zurück, ca 20km.
Für sportliche Betätigung ganz okay und wenn man Antilopen sehen möchte, mehr aber auch nicht. Reisebericht Berichterstattung Orient Teil 13

Abu Dhabi:

Auch hier gibt es viele Ausflugsangebote. Das für uns spannendste, das Falkenkrankenhaus, hatten wir auf einer der letzten Reisen selbst organisiert, deshalb haben wir dieses mal uns auf Uber beschränkt und einen Teil der Stadt auf eigene Faust erkundet.

Werbung wegen Markennennung. Ausflüge selbst bezahlt.

Reisebericht – MeinSchiff 5 – Orient – Fazit Mein Schiff 5

Vorab: Das Schiff war ausgebucht.

Die Kabine:

Wir hatten die Kabine 8107, eine Balkonkabine an der Ausbuchtung, sodass der Balkon größer ist.
Sehr schnell ist man am Wasserspender sowie im Treppenhaus.
Die Lage fanden wir sehr gut und die Kabine war ruhig.

Kulinarik:

Die Restaurants waren alle sehr gut besucht, da das Schiff ausgebucht war.
So kam es im Gosch und der Osteria zu längeren Wartezeiten.
Das hat uns aber nicht gestört, da man ja im Urlaub ist.
Die Speisen in den Restaurants waren alle sehr lecker und wurden warm oder heiß serviert.
Highlight in der Eisbar waren die Weihnachtssorten: Bratapfel, Marzipan und Zimt. Yummy
TUI Cruises – Mein Schiff bitte dauerhaft ins Programm nehmen
Im Tag und Nacht Bistro, welches 24 Stunden auf hat, gab es Themen Tage. Wir hatten: Frankreich, Karibik, Englisch, Indonesich, Chinesisch und noch viele weitere. Dadurch gab es eine schöne Abwechslung zu den Standard Gerichten wir Currywurst, Pommes und Burger

Die Bars:

Die Tui Bar war jeden Abend wirklich sehr voll, wir haben trozdem in der Regel einen Platz gefunden. Einmal sind wir auf die Sitzgelegenheiten in der abends geschlossenen Naschbar ausgewichen und haben dort unsere Getränke genossen.
Die Kellner waren trotz Hochbetrieb sehr zuvorkommend und freundlich.
Unser Highlight der Reise war der alkoholfreie Strawberry Kiss und bei den alkoholischen Getränken der Kalte Cappuccino

Liegen Situation:

Trotz ausgebuchtem Schiff konnten wir immer freie Liegen finden.

Sport:

Das Studio ist gut ausgestattet mit vielen Geräten. Kurz vor dem Abendessen kam es bei den Laufbändern trotzdem zu kurzen Wartezeiten.
Die Kurse müssen über die App gebucht werden, auch wenn sie inklusive sind. Da die Anmeldefrist zwei Stunden vorher endet, fehlt ein wenig Spontanität.

Entertainment:

Wir hatten als Gastkünstler den Comedian Don Clarke. Den fanden wir witzig; ist natürlich immer Geschmackssache.
Zudem gab es einen Zauberer, der uns auch abgeholt hat.
Wir hatten die Koketterie gebucht, ein Spezialevent im Studio. Man isst und bekommt dabei Entertainment geboten. Kostet 89€. Leider hat unsere Reservierung trotz Bestätigung in der App nicht geklappt
Der Sommelier bot uns an, die Show ohne Essen an der Bar zu verfolgen.
Sehr nett, dass man versucht hat den Abend noch zu retten.
Wir blieben 1,5 Stunden und die Show hat uns gut gefallen.
Das Personal war wirklich toll und die Reise hat uns sehr gut gefallen.
Vielen Dank an Kapitän Greulich und die gesamte Besatzung.

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Reisebericht – MeinSchiff 1 – USA und Kanada

Reisebericht MeinSchiff 1 USA und Kanada: New York – Boston – Halifax – Québec – Saguenay – Charlottetown – New York

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Reisebericht – MeinSchiff 1 – USA und Kanada

Vorprogramm: Toronto und Niagara Fälle

Ihr Lieben, lange keinen Reisebericht mehr von uns gelesen.

Am letzten Donnerstag ging es für uns von Düsseldorf über Kopenhagen nach Toronto. 1,5 Tage haben wir uns Toronto angeschaut. Eine interessante Stadt. Die 1,5 Tage haben aber auch gereicht. Dann kam das erste Highlight der Reise: die Niagara Fälle. Was sollen wir sagen, wow wow wow! Einfach fantastisch! Es lohnt sich absolut, dort mal hinzufahren.

Die Niagara Fälle sind an der Grenze zwischen Kanada und den USA. Hier kann man über eine Brücke ins Nachbarland rüber.

Dies haben wir auch gemacht, denn wir waren auf einer Mission

Als Sammler von T- Shirts eines bestimmten Cafés konnten wir uns es nicht nehmen lassen, innerhalb von 20 Minuten zu Fuß 2 Cafés zu besuchen

Wichtig: Man braucht für Kanada ein Eta und für die USA Esta, sonst kann man den Grenzübertritt leider nicht machen. Und die Reisepässe sollte man in der Tasche haben

Wir wohnten auf der kanadischen Seite. Hier ist auch abends sehr viel los und es wird viel geboten.

Wir hatten uns einen Mietwagen genommen und sind die 1,5 Stunden von Toronto zu den Fällen selbst gefahren. Es gibt aber geführte Ausflüge von Toronto aus.

Den Tag an den Niagara Fällen haben wir optimal genutzt. Zuerst ging es auf den Aussichtsturm, dann zu einer Tour hinter die Fälle und anschließend mit einer Bootsfahrt in die Fälle hinein. Eine sehr nasse Angelegenheit

Am nächsten Tag ging es zurück nach Toronto und wir besuchten noch Toronto Island eine vorgelagerte Insel, die nur per Fähre zu erreichen ist. Witzig ist: Es gibt auf der Insel einen Flughafen für kleine Maschinen. Am nächsten Tag ging es per Flugzeug von Toronto nach New York. Flugzeiten war 1:20 Stunden. Und schwupps landeten wir in La Guardia, dem Stadtflughafen von New York. Der Anflug war wirklich ein Traum, direkt über Manhattan. Hier werden wir auch noch einige Videos einstellen.

Morgen geht der Bericht weiter mit unserem ersten Tag New York und dem Start unserer Kreuzfahrt

New York

Welcome to New York – so wurden wir am Flughafen LaGuardia begrüßt.

Der Anflug war spektakulär: Wir sind eine große Schleife über Manhatten geflogen, hatten das Gefühl, dass die Wolkenkratzer zum Greifen nahe sind, und konnten die Freiheitsstatue, ein NCL-Schiff und die MeinSchiff 1 sehen. Phantastisch!

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln waren wir in ca. einer Stunde am Hotel im Financial District und hatten das Glück, dass ein Zimmer schon fertig war und wir 5 Stunden vor der Zeit einchecken konnten. So konnten wir uns gleich auf machen. Unser erstes Ziel war die Staten Island Ferry. Sie pendelt zwischen Manhatten und Staten Island – vorbei an Miss Liberty und dem Liegeplatz der MeinSchiff 1. Die Fahrt ist kostenfrei. Auf Staten Island ist direkt am Fährterminal ein kleines Outlet für Shopping-Fans und eine kleine Auswahl Restaurants und Cafés. Mit einem Eis auf der Hand sind wir ein Stück an der Promenade entlang gelaufen und haben bei schönstem Wetter den Blick auf Manhatten genossen. Hier gibt es auch noch mal 2 große Memorials zum Gedenken an die Opfer von 9/11 und derer, die an den Folgen gestorben sind, weil sie z.B. beim Helfen giftige Dämpfe eingeatmet haben.

Zurück in Manhatten haben wir zunächst den Weg Richtung Soho eingeschlagen, haben uns dann aber treiben lassen und sind spontan ein Stück mit der Metro gefahren, um „Salswee“ zu erreichen. Hier werden Früchte ähnlich wie die von Cedric Grolet angeboten: Fruchtstücke in einer Sahnemasse umhüllt von einer zarten knackigen Schokoladenschicht.

Unser nächstes Ziel war der Chelsea Market: Eine Sammlung vieler kleiner Läden, Restaurants und Bars in einem alten Gebäude, liebevoll dekoriert unter Erhalt des ursprünglichen Charakters. Ein Paradies für Fans des kleinen Details.

Aber auch Chelsea selbst hat uns gefallen. Ein lebendiges Viertel mit einigen Rastaurants, Geschäften und Sitzgelegenheiten zum Chillen.

Das gibt es in New York ohnehin viel: kleine Parks auf der Straßenecke oder eine freie unbebaute Ecke mit Sitzgelegenheiten, mal Bänke, mal Holzsessel, mal Tische und Stühle.

In Chelsea befindet sich eines der Enden der Highline – eine alte Bahntrasse, die zu einem kleinen Park umgestaltet wurde. Wir haben sie diesmal nur als Überquerung von ein paar Straßen und Kreuzungen genutzt und sind zum Hotel The Standard gelaufen. Dort gibt es eine beliebte Rooftopbar. Die Sitz- und Liegegelegenheiten sind ein Mix aus Stühlen, Sesseln und Matratzen. Die Terrasse ist umgeben mit Bodentiefen Glasscheiben und gibt damit den Blick auf Manhatten, den Hudsonriver und New Jersey frei. Dass der Sonnenuntergang hier ein besonderer Genuss ist, brauchen wir wohl kaum extra zu erwähnen

Aber auch bei Dunkelheit wird es nicht langweilig. Am New Yorker Nachthimmel ist so einiges los. Zwischen den Flugzeugen von 3 Flughäfen tummeln sich jede Menge Hubschrauber.

Ein letztes Highlight des Tages war dann der Rückweg. Entlang der Hudsonstreet Reihen sich viele kleine gemütliche Restaurants, Bars und Geschäfte und laden ein, noch einmal mit etwas mehr Zeit hierher zurück zu kommen.

Boston

Guten Morgen Boston – wir sind bei strahlendem Sonnenschein in den Bostoner Hafen eingelaufen und so sollte das Wetter uns auch den ganzen Tag begleiten

Der Hafen hat eine Besonderheit: Der Flughafen liegt gleich nebenan. Deshalb muss der Kapitän bei Ein- und Ausfahrt Kontakt zum Flughafen aufnehmen, damit die startenden und landenden Flugzeuge ihre Flughöhe anpassen können.

Ansonsten ist die Stadt historisch geprägt. Sie ist eine der ältesten Städte in den USA und in ihr fanden einige Schlüsselereignisse der Amerikanische Revolution statt. Der Freedom Trail ist eine ca. 4 km lange Route, die an den wesentlichen Orten, Monumente und Gebäuden vorbeiführt. Während wir ihn entlangspaziert sind, haben wir nicht nur über die Historie gelernt, sondern auch die schönsten Viertel Bostons erkundet.

Die Besteigung des Obelisken am Ende des Trails – das Bunker Hill Monumet – war mit seinen 294 Stufen zwar eine sportliche Herausforderung, hat aber mit einem 360-Grad-Blick über Boston belohnt.

Danach haben wir uns dann eine kleine Stärkung verdient: den Boston Cream Pie, der gerne auch als Donut-Variante angeboten wird. Damit hatten wir wieder genug Kraft, zum Schiff zurückzulaufen.

Auf dem Rückweg haben wir in der Nähe des Quincy Market einen Stopp eingelegt. Der Quincy Market ist eine Foodhall, in der viele appetitanregend dekorierte Köstlichkeiten angeboten werden. Von Backwaren, über Austern und Lobster bis Eis-Cookies ist alles zu finden. Unser Stopp galt allerdings den vor Ort gebrauten Erfrischungsgetränken der Samuel Adams Brauerei

Nach ein bisschen Plane-Spotting, einem stärkenden Abendessen und fast 30.000 Schritten haben wir zum Tagesabschluss die Ausfahrt aus dem Bostoner Hafen genossen.

Halifax

Unser erster angelaufener kanadischer Hafen ist Halifax. Halifax ist die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia. Wir lassen uns zunächst Richtung Wasser treiben und entdecken, dass Halifax eine wunderschöne Promenade hat. Entlang von ca. 2,5 km Wasserkante reihen sich Skulpturen, Wandmalereien, Bars, Restaurants und viele verschiedene Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Genießen. Ein Blick ins Wasser zeigt viele kleine Seesterne

Der Harbourwalk kann erweitert werden, indem man mit der Fähre nach Dartmouth übersetzt. Dort gibt es weitere 3 Kilometer Promenade. Wir bleiben auf unserer Seite des Bedfort Basins und schlagen den Weg Richtung Zitadelle ein. Diese Verteidigungsanlage liegt auf einem kleinen Hügel und wird heute vielfältig genutzt. Es ist ein Museum eingerichtet, viele Räume können besichtigt werden, man kann ein Stück innerhalb des Schutzwalls laufen, es werden stündliche Wachwechsel durchgeführt. Täglich um 12.00 Uhr wird eine Kanonenschuss gezündet. Es können aber auch Events, wie Hochzeiten oder Firmenfeiern dort veranstaltet werden. Wir laufen eine Runde auf dem Schutzwall und haben so einen 360-Grad-Blick auf den Stadtkern von Halifax und den Hafen.

Die Zitadelle ist glücklicherweise nie angegriffen worden. Trotzdem überschattet ein kriegsbedingtes Ereignis die Geschichte von Halifax: Im Hafen sind zwei Schiffe kollidiert. Eines hatte Munition geladen. Durch die Kollision ist ein Feuer ausgebrochen, das nach 25 Minuten die Munition zur Explosion gebracht hat. Diese Explosion war die größte von Menschen geschaffene Explosion vor der ersten Atombombe.

Nicht weit weg von der Zitadelle liegt der Stadtgarten. Er ist aus zwei Gärten zu einem zusammen gefügt worden und existiert schon über 150 Jahre. Die eine Seite ist eher natürlich gestaltet mit vielen Bäumen und einem See. Die andere Seite zeigt viel Kreativität bei der Gestaltung von Blumenbeeten und bunten Blütenprachten. Ein Pavilon wird seit über 100 Jahren für Musikalische Darbietungen und Lesungen genutzt.

Vom Garten aus schlendern wir durch die Straßen zurück Richtung Hafen. Wir passieren Geschäfte, Kirchen, einen Friedhof, auf dem ein Memorial zu finden ist, und Regierungsgebäude.

Direkt gegenüber vom Terminal machen wir unseren letzten Stopp: Wir verkosten die regionalen Brauereierzeugnisse.

Ein wunderschöner Abschluss eines wunderschönen Tages bietet die Ausfahrt von Halifax: Nicht nur, dass wir einen tollen Sonnenuntergang genießen dürfen, sondern unter der untergehenden Sonne zeigt sich uns auch die Rückenflosse eines kleinen Wales

Das Abendessen gab es im Esszimmer einem zuzahlungspflichtigen Restaurant. Alles sehr lecker. Zum Ende gab es noch die Whiteparty auf dem Pooldeck.

Québec

Québec – die zweitgrößte Stadt der gleichnamigen Provinz

Québec liegt am Sankt-Lorenz-Strom und teilt sich in eine Ober- und eine Unterstadt. Die Unterstadt ist gleichzeitig auch die Altstadt von Québec. Die Oberstadt ist noch vollständig umgeben von einer Stadtmauer mit drei Stadttoren. Sowohl in der Ober- als auch Unterstadt gibt es wunderschöne Gassen zum Schlendern, Shoppen und für den kulinarischen Genuss.

Aber das alles haben wir uns erst am Nachmittag angesehen. Vormittags sind wir mit einem von TUI angebotenen Ausflug zu der Stadt gefahren, in der noch heute die indigene Bevölkerung, der Stamm der Wendake, lebt. Inzwischen leben die Indigenen zwar vergleichbar mit der westlichen Zivilisation, haben aber zum Beispiel eine eigene Schule, eine eigene Bank, eigene Polizisten und alles, was in dieser Gemeinschaft produziert und verkauft wird, ist steuerfrei.

Auf einem kleinen Areal haben sie die Art und Weise, wie ihre Vorfahren bis ins 18. Jahrhundert gelebt haben, nachgebaut. Dort wird u.a. ein Langhaus gezeigt, in dem die Familien gemeinsam gelebt haben. So ein Langhaus war 6 Meter breit, 8 Meter hoch und 20 – 70 Meter lang, je nach Anzahl der darin lebenden Familien.

Lebensmittel wurden auf drei Arten haltbar gemacht: Schnell und einfach ging das Räuchern. Fleisch und Fisch wurden damit ca. 6 Monate genießbar. Das Trocknen an der Luft hat 2 bis 3 Tage gedauert. Dann wurden die getrockneten Lebensmittel zerkleinert und in verschließbare Gläser deponiert – ähnlich unserer heutigen Konservendosen. Damit waren die Lebensmittel ca. 9 Monate haltbar gemacht. Wenn sie gegessen werden sollten, wurden die getrockneten Stücke aufgeweicht und ergaben einen sättigenden Brei.

Die dritte Methode half über den Winter: Die Lebensmittel wurden raus gestellt und damit quasi eingefroren.

Für die Fortbewegung und den Transport gab es ebenfalls drei Möglichkeiten: das Kanu, die Schneeschuhe und Schlitten. Bei den Schneeschuhen gab es unterschiedliche Formen, angepasst an das jeweilige Gelände. Der Schlitten war nur ein schmales langes Stück Holz für die Lasten. Er wurde mit Riemen und Bändern gezogen, die über die Stirn, den Brustkorb und die Oberschenkel gelegt wurden.

Die Informationen, die wir hier bekommen haben, konnten wir anschließend in einem kleinen Museum noch einmal vertiefen. Einen weiteren Zwischenstopp haben wir an einem kleinen Wasserfall gemacht.

Danach ging es zurück nach Québec. Wir haben es genutzt, dass wir am Chateau Frontenac die Gruppe verlassen konnten und haben uns durch die anfangs schon beschriebe Ober- und Unterstadt treiben lassen, vorbei an Regierungsgebäuden, dem Rathaus, der Notre-Dame von Québec, Restaurants, Bars, Boutiquen und Galerien, durch Künstlergassen und über den Place Royal, immer wieder auch gerne begleitet von Straßenmusikern, die ihre Künste auf Gitarre oder Harfe darboten.

Québec hat uns wirklich begeistert und die hinter der Oberstadt untergehende Sonne hat diesen gelungenen Tag zu einem wunderschönen Abschluss gebracht.

Saguenay

Von Québec ist es nicht weit bis Saguenay – man kann fast sagen „nur eine Fjordfahrt entfernt“

Genau deshalb beginnt unser Tag sehr früh mit dem Sonnenaufgang und wir genießen erst mal wunderschöne Natur und Stille.

Saguenay liegt am Ende des Saguenay-Fjords und hat zwar fast 150 Tausend Einwohner, es wurden allerdings vier Ortschaften zusammen gelegt. Die MeinSchiff 1 legt in dem etwas abseits gelegenen Ortsteil La Baie an. Diesen erkunden wir vormittags bei einem gemütlichen Spaziergang. Wir sehen viele schöne und liebevoll dekorierte Häuser und Gärten. Viele von ihnen haben einen tollen Blick Richtung Bucht bzw. in den Fjord.

Nachmittags schließen wir uns wieder einem von TUI angebotenen Ausflug an. Wir fahren ca. 1 Stunde parallel zum Fjord und bekommen einen Vorgeschmack auf die Farbenpracht, die in den nächsten Wochen des Indian Summer diese Region in ein Schmuckstück verwandeln wird.

Unser Ziel ist der Sentier Notre-Dame Kapatakan, ein Wanderweg, der immer wieder den Blick auf den Saguenay-Fjord frei gibt. Wir laufen ihn ein Stück hoch und wieder runter. Die Strecke ist mit nur 2,5 km angegeben, aber die Höhenmeter haben es in sich. Es hat sich heute eine sportliche Gruppe zusammengefunden, die den geplanten Weg in weniger als der geplanten Zeit hinauf läuft. So haben wir die Möglichkeit, noch ein Stück weiter zu steigen und damit zwei weitere Aussichtspunkte zu genießen. Begleitet werden wir übrigens von einem Wanderguide, der uns immer mal wieder Informationen zu der hiesigen Flora und Fauna mitgibt.

Auch heute wird der Tag wieder mit einem Bilderbuch-Sonnenuntergang bei der malerischen Fjordausfahrt abgerundet.

Wer die Natur liebt, braucht nicht mehr als dass, was er in Saguenay findet

Charlottetown

Charlottetown auf Prince Edward Island – unser letzter kanadischer Hafen auf dieser Reise

Der Tag beginnt früh, denn wir fahren nahezu einmal um die Insel herum. Der direkte Weg ist wegen einer Brücke, die die Insel mit dem Festland verbindet, für uns nicht fahrbar.

Bei herrlichem Sonnenschein präsentiert sich die für Prince Edward Island typische rote Steilküste. Doch dann ziehen dunkle Wolken auf. Gelegenheit für uns, erst mal gemütlich zu frühstücken. Da es auch nach dem Frühstück noch regnet, trinken wir noch ein, zwei weitere Kaffee. Aber dann wird es heller und keiner spannt mehr den Regenschirm auf. Wir machen uns auf den Weg, den kleinen süßen Ort zu erkunden. Auch hier finden wir viele liebevoll gestaltete Vorgärten und dekorierte Häuserfassaden. Auf unserem Weg liegen auffällig viele Kirchen unterschiedlichster Glaubensrichtungen. Die eine kleinere, in die wir einen Blick werfen, zeichnet sich aus durch ein dunkles hölzernes Deckengewölbe.

Die große St. Dunstan’s Basilika besticht mit ihren bunt gestalteten Fenstern, insbesondere mit dem Rosenfenster hinter dem Altar.

Aber es gibt nicht nur Kirchen. Wir passieren überraschend viele Hotels, viele kleine Restarants und Geschäfte. Eine klassische Fußgängerzone oder Innenstadt sehen wir nicht. Dafür gibt es eine kleine Mall, ein kleines Einkaufszentrum, mit Sitz- und Verschnaufgelegenheiten. Das Ausgehviertel beschränkt sich auf eine Straße, die Victoria Row. Aber auch hier ist wieder alles liebevoll gestaltet in historischen Backsteingebäuden und lädt zum Verweilen ein.

Weitere erwähnenswerte Punkte sind das Rathaus und davor der Uhrenturm.

Von da aus schlendern wir Richtung Wasser. Charlottetown liegt rund um eine nahezu handförmige Bucht. Mehrere „Minifjorde“ schlängeln sich hier durch die Insel. Ihr gemeinsamer Endpunkt bildet die Bucht, um die Charlottetown sich entwickelt und ausgebreitet hat. An einem Teil dieser Küste liegt der Victoria Park. Den umrunden wir auf dem schön angelegten Holzweg bis zum Brighton Ranch Leuchtturm. Und da es uns so gut gefallen hat, gehen wir den selben Weg auch wieder zurück.

Am Hafen in Schiffsnähe schlendern wir noch entlang der Pier, an der es noch mal Gelengenheiten zur Verkostung regionaler Spezialitäten, insbesondere Hummer, und zum Shoppen gibt. Daran angrenzend liegt der Foodmarket, in dem wir die regional gebrauten Getränke verkosten.

Dann geht es zurück auf’s Schiff für eine kleine Pause bevor wir uns die Köstlichkeiten im Surf & Turf Steakhaus schmecken lassen.

Am Nachmittag war übrigens der Himmel aufgeklart und wir haben die zweite Hälfte unserer Erkundungstour in strahlendem Sonnenschein durchgeführt. Inzwischen sind wieder große dunkle Wolken aufgezogen, von Sonne keine Spur mehr. Deshalb haben wir mit keinem fotogenen Sonnenuntergang gerechnet. Um so überraschter waren wir, als plötzlich die Wolken anfingen rot zu scheinen. Das farbspiel setzte sich in unbeschreiblicher Schönheit fort, die Farben wechselten bis ins Violett. So haben wir das abendliche Farbspiel noch nie gesehen. Die Fotos können nur einen Teil dieser Pracht wiedergeben.

Aufgrund des unbeständigen Wetters ist später die auf dem Pooldeck geplante Schlagerparty wortwörtlich ins Wasser gefallen und wir haben den Abend spontan in geselliger Runde in der TUI Bar ausklingen lassen.

New York

New York, New York

Eine wunderschöne Reise liegt hinter uns – aber noch haben wir einen Tag in der niemals schlafenden Stadt New York. Und der beginnt früh! Mit dem Sonnenaufgang laufen wir in die Upper Bay vor New York ein. Und als wäre das nicht schon das Highlight schlechthin, hat der Kapitän die Erlaubnis bekommen, vor dem Ansteuern des Liegeplatzes in Bayonne noch eine Runde in der Upper Bay zu drehen und damit bis zur Miss Liberty vorzufahren.

Nach dem Frühstück und der gut organisierten Einreisekontrolle geht es dann los. Da wir inzwischen ja schon viele Highlights dieser Metropole erkundet haben, suchen wir uns neue, weniger beschriebene Ziele aus.

Nachdem wir mit Uber zum Exchange Place und von dort mit der Path zum World Trade Center gefahren sind, geht es zunächst am Ground Zero vorbei zum Brookfield Place. Hier werden schnell ein paar Fotos gemacht, dann fahren wir zur Seilbahnstation. Die Roosevelt Island Tramway bringt uns über den East River nach Roosevelt Island. Auf dieser kleinen Insel gibt es alles, was für eine kleine Gemeinschaft notwendig ist: Restaurants, Bars, Parks, Discounter, diverse Geschäfte, eine Schule und sogar ein Krankenhaus. Wir sehen uns einen Teil dieser Insel an und genießen die Ruhe auf der Manhatten-abgewandten Seite. Mit der Seilbahn geht es auch wieder zurück. Und dann beginnt das Schrittesammeln: Wir laufen zum Central Park und durchqueren ihn einmal der Länge nach. Je nördlicher wir kommen, desto ruhiger wird es. Am Ende des Parks liegt der Stadtteil Harlem. Wir durchqueren ihn, bis wir in seinem Zentrum ankommen. Man erkennt das Zentrum daran, dass es hier ein wenig quirliger zugeht und auf 3 – 4 Straßen die Geschäfte aneinander gereiht sind. Auf den Bürgersteigen gibt es zusätzlich Verkaufsstände von Straßenhändlern.

Der Rückweg führt uns entlang des Morningside Parks: eine schöne Ruheoase in einem belebten Stadtteil. Oberhalb der Baumkronen blitzt ein Stück Fassade, die erahnen lässt, dass da ein imposantes Gebäude steht. Und so ist es auch: die Cathedral of St. John the Devine. Die Besichtigung ist leider nur in Verbindung mit einer Tour möglich. Dafür reicht die Zeit nicht. Wir müssen weiter. Schließlich haben wir noch einen Zeitslot für einen der Aussichtstürme gebucht. Wir haben uns für The Edge entschieden. Ein Teil der Aussichtsplattform ist außen und hat bodentiefe Glasscheiben – die übrigens mehrfach am Tag geputzt werden. Und ein paar Quadratmeter der Aussichtsplatform haben einen gläsernen Boden. Das braucht aber niemanden abschrecken. Es ist ausreichend Platz, dass auch Personen mit Höhenangst die Aussicht genießen können, ohne zu weit an den Rand oder auf den gläsernen Boden zu müssen.

Von hier oben nehmen wir Abschied von einer faszinierenden Stadt und einer wunderschönen Reise.

Zum Abschluss treffen wir uns mit lieben Reise-Bekannten noch in Rudy’s Bar. Hier wird noch ein regionales Getränk verkostet. Übrigens gibt es hier die günstigsten Getränkepreise und zu jedem Getränk einen Hot Dog.

Der Weg zurück ist wie am Morgen: mit der Path und Uber. Wir sind rechtzeitig am Schiff, um uns frisch zu machen und im inklusiven Bedienrestaurant Atlantik das Abendessen zu genießen. Danach endet der Tag leider mit dem Kofferpacken.

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Reisebericht – Mein Schiff Relax Mittelmeer – TUI Cruises

Reisebericht Mein Schiff Relax Mittelmeer: Palma – Malaga – Lissabon – Tanger – Cartagena – Valencia – Palma

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Reisebericht Mein Schiff Relax Mittelmeer

Malaga, 27.04.2025

Wir entdecken für euch wieder einen Teil dieser wunderschönen Welt – und dazu das jüngste Schiff der TUI Mein Schiff Flotte: die Mein Schiff Relax.

In Palma auf Mallorca sind wir am 25.04.2025 aufgestiegen und haben einen sonnigen Seetag genossen. Der erste Anlaufhafen war Málaga. Wir haben uns für diesen Tag einen Mietwagen reserviert. Die Mietwagenstation ist am Hauptbahnhof. Der Fußweg hätte uns eine gute dreiviertel Stunde gekostet. Deshalb entscheiden wir uns für eine Fahrt mit Uber, kostet knapp 9 EUR.

Unser heutiges Ziel ist Ronda. Die kleine Stadt hat ca. 33.500 Einwohner. Die Altstadt entstand zur Zeit der maurischen Herrschaft. Sie hat viele wunderschöne kleine Gassen mit vielen liebevollen Details. Eines der Wahrzeichen von Ronda ist eine Stierkampfarena aus dem 18. Jahrhundert.

Aber das eigentlich faszinierende an dieser Stadt ist ihre Lage. Sie liegt auf einem Berggipfel oberhalb einer tiefen Schlucht – El Tajo. Diese Schlucht teilt die Altstadt von der Neustadt aus dem 15. Jahrhundert. Verbunden sind Alt- und Neustadt mit der Puente Nuevo, einer Steinbrücke, die die Schlucht überspannt und einen tollen Aussichtspunkt auf Schlucht und Umgebung bietet.

Aussichtspunkte gibt es allerdings viele in Ronda, so dass sich uns immer wieder eine neue Pespektive bot.

Seht selbst…

Alternativ zur Mietwagenfahrt (ca. 1,5 Std eine Strecke, 20 EUR Tankkosten insgesamt) gibt es eine Zugverbindung von Málaga nach Ronda. Bei Vorabbuchung kostet das Ticket pro Person und Strecke 15,40 EUR. Die Fahrtzeit wird mit 2:17 h angegeben.

Eine weitere Möglichkeit nach Ronda zu kommen ist, ein Ausflug mit TUI Cruises zu buchen.

Wir waren froh, früh losgefahren zu sein. Die Stadt wirkte zunächst noch verschlafen. Um die Mittagszeit wurde es allerdings voll und man hat gemerkt, wie touristisch diese kleine Stadt ist.

Reisebericht Mein Schiff Relax Mittelmeer
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Reisebericht Mein Schiff Relax Mittelmeer

La Cage, 26.04.2025

Am Samstag waren wir im neuen La Cage, einem Burlesque Theater hier an Bord der Mein Schiff Relax. Der Eintritt kostet 39€ und es gibt zwei unterschiedliche Shows.

Kleiner Tipp:

Man sollte früh dort sein, denn es gibt einige Plätze, die nicht so eine gute Sicht haben.

Zur Begrüßung bekamen wir ein Glas mit vermutlich Sekt gereicht. Was es war, sagte man uns nicht.

Die Show geht insgesamt 1.15 Uhr inklusive einer 15 minütigen Pause. Die meisten Getränke im La Cage sind inklusive; auch 2 Spezial Cocktails, die es nur dort gibt.

Während der Shows dürfen keine Fotos gemacht werden.

Die Show hat uns begeistert und man merkte auch sofort, warum diese ab 18 Jahren ist.

Wir finden klare Empfehlung!

Anbei ein paar Eindrücke.

Na, wer erkennt das Sofa wieder?

Reisebericht Mein Schiff Relax Mittelmeer

Lissabon, 29.04.2025

Lissabon ist ja immer eine Reise wert.

Diesmal ging es per Fahrrad durch Lissabon und den Stadtteil Belém.

Natürlich mussten dort auch die leckeren Pastel de Belém gekostet werden.

Unser Guide hat einiges erklärt.

Es war eher eine relaxte Panoramafahrt, aber es hat uns gut gefallen.

Anschließend ging es noch durch die verwinkelten Gassen des Stadtteils Alfama zu Fuß.

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Fugu

Ein Abend im Fugu by Tim Raue auf der neuen Mein Schiff Relax

Das interaktive 5-Gang-Dinner kostet inklusive begleitender Weine 119€ pro Person.

Nicht ganz günstig, aber wir finden es hat sich gelohnt.

Anbei ein paar Impressionen.

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Tanger oder auch Tangier, 01.05.2025

Tangier – the nearest east

Für Tangier haben wir einen Tagesausflug über die Reederei gebucht. Erstes Ziel war die Medina von Tétouan. Seit dem Jahr 1997 ist die Altstadt als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt. Die Busfahrt dauerte ca. 1 Stunde und hat uns die schöne Landschaft von Marokko offenbart. Seit 6 Jahren hat es dieses Jahr das erste Mal wieder ausreichend geregnet, so dass die Hügel und Berge mit einem saftigen Grün überzogen waren.

Die Medina ist geprägt von schmalen, engen Gassen. Wohnhäuser lassen sich von Geschäften erst unterscheiden, wenn die Türen geöffnet werden. Es ist Brauch, die Fassaden einfach zuhalten, erst die Innenausstattung zeigt, ob die Bewohner arm oder reich sind. So kommt kein Neid auf.

Es gibt ein arabisches und ein jüdisches Viertel in der Medina. Wir haben eine Synagoge besucht. Sie hat nur noch 7 Mitglieder, 3 Männer und 4 Frauen. Da nur gebetet wird, wenn mindestens 10 Männer zusammenkommen, finden die Gebete nur noch statt, wenn ausreichend jüdische Touristen in der Medina von Tétouan sind.

Nach ca. 2 Stunden machen wir uns auf zum Mittagessen. Es gibt Hühnchen am Spieß und Cuscus mit Gemüse dazu. Natürlich darf zum Nachtisch der Tee mit marokkanischer Minze nicht fehlen.

Zum Abschluss für Tétouan besichtigen wir noch eine Handwerksschule, in der die traditionelle Kunst der Möbelverzierungen gelehrt wird. Dann fahren wir zum Leuchtturm am Cap Spartel, wo Atlantik und Mittelmeer sich treffen. Von dort geht es nach Tangier, wo wir uns ebenfalls noch die Medina ansehen. Auch hier gibt es schmale, enge Gassen. Die Atmosphäre ist jedoch etwas moderner, gepflegter und man kann sich vorstellen, dass hier früher der „Treffpunkt“ der Hippies war.

Nach einer kurzen Fahrt entlang der Strandpromenade kommen wir nach ca. 9,5 Stunden wieder am Hafen an.

Reisebericht Mein Schiff Relax Mittelmeer

Cartagena, 02.05.2025

Da wir ja Cadiz nicht anfahren konnten, durften wir an den ursprünglich als letzten Seetag geplanten Freitag in Cartagena anlegen. Die kleine aber feine Altstadt ist geprägt von den Ausgrabungen und dem, was hier bereits gefunden wurde.

Außerdem wurde nahezu jede glatte Hauswand mit einer Malerei verziert.

Danke an TUI Cruises – Mein Schiff für diesen schönen Ausweichhafen.

Reisebericht Mein Schiff Relax Mittelmeer

Valencia, 03.05.2025

Valencias Hafen ist sehr groß. Deshalb wird ein kostenloser Shuttle angeboten, der uns bis vor das Hafentor gebracht hat. Dort warteten schon einige Taxen. Die Haltestellen vom Hop-on-Hop-of-Bus und vom öffentlichen Linie Bus (Linien 95 und 4; 2 EUR) waren nicht weit weg.

Wir sind auf direktem Weg in die Altstadt gelaufen. Sie liegt in Valencia nicht in Hafennähe, so dass wir ca. 1 Stunde unterwegs waren. Wir haben uns dort treiben lassen und sind durch die Straßen und Gassen mal rechts und mal links gelaufen. Der Weg führte uns vorbei u.a. an der Kathedrale und am Porta de la Mar. Den Rückweg haben wir durch das alte Flussbett genossen. Hier ist schon vor Jahren eine schöne Parkanlage entstanden, die u.a. am Wissenschaftsmuseum vorbeiführt.

Alternativ zum Hafen-Shuttle wurde auch von TUI ein Shuttle angeboten. Er hatte seinen Aus- und Einstiegspunkt direkt in der Altstadt und kostete 15 EUR p.P.

Reisebericht – AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Gran Canaria- La Gomera – La Palma – Fuerteventura – Lanzarote – Teneriffa – Gran Canaria – Madeira – Fuerteventura – Teneriffa – Gran Canaria

Hier findest du Kreuzfahrten mit AIDA Cruises: AIDA

Hier findest du Kreuzfahrten mit AIDAblu: AIDAblu Deckplan

Hier findest du Weihnachtsreisen 2025 mit AIDA: Weihnachtsreisen mit AIDA 2025

Hier findest du Silvesterreisen 2025 mit AIDA: Silvesterreisen mit AIDA 2025

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Gran Canaria, 20.12.-22.12.2024

Wir sind wieder unterwegs. Diesmal mit der AIDAblu auf den Kanaren. Es ist für uns eine besondere Reise: das erste Mal über Weihnachten auf dem Schiff. Wir sind gespannt! Es wird für die Crew sicher nicht einfach, alle Erwartungen zu erfüllen. Schließlich ist das eines der extremsten Spektren: von „Bitte traditionell und ein besonderes Weihnachten!“ bis „Bloß kein Weihnachten, da hätte ich auch zu Haus‘ bleiben können!“

Der Abfahrtshafen ist Las Palmas auf Gran Canaria. Wir sind schon zwei Tage früher angereist und haben die Umgebung um St. Augustin erkundet. Dank Mietwagen konnten wir bei wechselhaftem Wetter spontan der AIDAcosma einen Besuch abstatten. Sie lag am Samstag in Las Palmas. Am Sonntag haben wir als erstes die Koffer abgegeben und sind dann nach Isleta gefahren. Das ist der Stadtteil, der auf der inselähnlichen Landzunge nördlich von Las Palmas liegt. Dort sind wir ein Stückchen gewandert bevor wir eingecheckt haben und dann unserer klassischen Wochenendbeschäftigung nachgegangen sind – nur das es diesmal La Liga statt der Bundesliga war: Wir waren im Stadion zum Heimspiel von UD Las Palmas. Nachdem Spiel sind wir zum Schiff, konnten rechtzeitig die Seenotrettungsübung machen und haben das Auslaufen beim Weihnachtszauber auf dem Pooldeck genossen. Dort gab es neben Glühwein und Keksen Waffeln und den Willkommenssekt. Und dann hieß es traditionell: „Sie haben Urlaub!“

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

La Gomera, 23.12.2024

Der erste Hafen, in dem wir anlegen, ist San Sebastian auf La Gomera. La Gomera ist eine der kleineren Kanarischen Inseln und es ist ein Highlight, dass sie mit zur Route gehört. Wir haben uns einen Mietwagen genommen. Bei der Abholung haben wir noch schnell eine Vollversicherung abgeschlossen. Das wird sich noch als nützlich erweisen… Wir fahren los – erst mal hoch und auf die westliche Seite des Gebirges. Bei Las Hayas suchen und finden wir einen Parkplatz und laufen los. Die Beschreibung einer vorab ausgesuchten Wanderrundtour erweist sich als ungeeignet, weil sie entlang der Straße führt. Also planen wir spontan um und suchen mit Mapsme den nächsten Einstieg in eine der unzähligen Wanderstrecken auf La Gomera. Es ist herrlich, durch eine Natur zu wandern, die an Feenwälder erinnert. Die Bäume sind mit Moos bewachsen und der Nebel wabert durch die Wipfel. An einer Gabelung stellen wir fest, dass wir hier schon mal waren. Vor ca. drei Jahren haben wir einen Wanderausflug mit der Reederei gemacht und haben an genau dieser Gabelung Pause gemacht. Was für ein Zufall! Nach ca. 1,5 Stunden sind wir am Auto zurück und fahren weiter. Uns treibt es nach Valle Gran Rey, ein Ort an der Südwestküste La Gomeras. Der Bereich rund um den schwarzen Strand ist gut mit Restaurants und Hotels ausgestattet. Hier hören wir viel Deutsch und der Anblick einiger Menschen erweckt den Eindruck, dass hier ein Treffpunkt von Künstlern und Auswanderern ist. Wir genießen den kanarischen Kaffee „Cortado“ und schlendern den Strand entlang. Dann machen wir uns auf den Rückweg. Langsam geht es die Serpentinen hoch. Der Wagen hat schon einige Kilometer auf dem Buckel. Erst hupt es hinter uns und dann gibt es einen Ruck… Uns ist jemand hinten rein gefahren. Zum Glück ist uns nichts passiert. Der Kofferraum sieht allerdings aus, als sollten wir ihn nicht mehr aufmachen. Der Wagen ist fahrtüchtig und nachdem wir mit dem Unfallgegner alles notwendige geklärt haben, setzen wir unsere Fahrt fort. Wir wählen im Gebirge eine andere Strecke, um noch ein paar weitere Eindrücke dieser fantastischen Natur mitzunehmen.

Bei der Abgabe des Mietwagens geht es ganz unkompliziert: „Sie haben eine Vollversicherung? Dann ist alles ok.“ Ohne die Versicherung hätten wir erst mal 2000 EUR zahlen müssen bis geklärt ist, wer für den Schaden aufkommt. Die 25 EUR haben sich gelohnt!

Nach einem tollen Auslaufen und einem gemütlichen Abendessen lassen wir den Abend im Brauhaus ausklingen. Mit eintreffen in der Kabine treffen wir auch schon in unserem nächsten Hafen ein: Santa Cruz de La Palma.

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

La Gomera – Ausfahrt, 23.12.2024

Für die Ausfahrt aus La Gomera gab es ein besonderes Angebot: die Zwickel Lounge zum Auslaufen. Wir zahlen knapp 20 EUR, wovon 5 EUR an die Criuse&Help-Stiftung gehen, und dürfen zum Auslaufen auf den Bug, der eigentlich der Crew vorbehalten ist. Dort bekommen wir Zwickel, Rosato Mio, Glühbier und diverse alkoholfreie Getränke. Dazu frische Brezel, Obatzda- und Schmalzbrote. Eine gelungene Veranstaltung! Und für uns war es ein besonderes Erlebnis: Als wir das letzte Mal dort waren im März 2012 gab es einen Heiratsantrag So mussten wir diesen einmal nachstellen

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

La Palma, 24.12.2024

Next Stop: Santa Cruz de La Palma auf La Palma. La Palma ist ebenfalls eine der kleinen Inseln, die nicht regelmäßig angefahren werden.

Wen wundert’s? Auch für heute haben wir einen Mietwagen reserviert. Da die Wolken wieder an den Bergen hängen und sogar Gewitter angekündigt ist, sind wir gespannt, was uns erwartet. Wir fahren erstmal los und nehmen die südliche Querverbindung über die Berge auf die westliche Seite der Insel. Wir sind noch nicht oben, da wird die Sicht stark eingeschränkt von den Wolken. Jetzt verstehen wir, dass AIDA die Wanderausflüge abgesagt hat. Bei dieser Sichtweite kann keine Wandergruppe zusammen bleiben, wenn sie nicht eine Polonaise macht. Selbst durch den Tunnel hindurch ist die Sicht eingeschränkt. Aber dann… Auf der anderen Seite ist Sonnenschein. Wir fahren nach Tazacorte und spazieren durch den Ort und vorbei an Bananenplantagen. Als nächstes steuern wir einen Aussichtspunkt an, von dem aus wir den 2021 ausgebrochenen Krater und dessen Lavafeld sehen können. Danach geht es zurück auf die Ostseite nördlich on Santa Cruz und wir genießen den Blick auf die Küste. Zum Abschluss bummeln wir noch durch die Fußgängerzone bevor es zurück zum Schiff geht und wir uns auf den Heiligen Abend vorbereiten.

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Weihnachten, 24.12.2024

Heilig Abend auf dem Schiff – ein Novum für uns. Für viele beginnt er mit dem Abendessen. In den Bedienrestaurants Rossini, Buffalo Steakhaus und Brauhaus gibt es jeweils ein Menü gegen Aufpreis. Wer möchte, kann vorab dort einen Tisch reservieren. In den Buffet Restaurants kann ebenfalls reserviert werden. Hier gelten die gleichen Bedingungen wie an allen Tagen: Reservierung gegen eine Flasche Wein oder Sekt. Egal, ob Menü oder Buffet, wer eine Reservierung für Heilig Abend machen möchte, muss schnell sein!

Wir haben uns entschieden, im Buffet Restaurant zu speisen. Die Tische sind festlich eingedeckt mit weißen Tischdecken und Stoffservietten. Etwa die Hälfte der Tische sind reserviert worden. Die verbleiben sind frei für alle, die sich nicht festlegen wollten oder zu spät waren. Wirklich voll ist unser Restaurant aber nicht.

Die Speisen sind weihnachtlich angehaucht: Die ganze Gans, Rotkohl, Klöße, Wildschweinbraten, Bratapfeljus, Walnusspesto, Vanillekipferlmus, Lebkuchentiramisu oder Zimt-Pflaume-Eis, um nur einige Beispiele zu nennen.

Nach dem Genuss dieser Köstlichkeiten gehen wir ins Theatrium. Hier spielt gerade ein Pianist internationale Hits. Im Anschluss ist Zeit für die Primetime. Heute wird „Let’s schätz!“ gespielt. Unsere Entertainmentmanagerin Annett wählt zwei junge Damen im Alter von ca. 8 und 10 Jahren als Kandidaten aus. Deren Ehrlichkeit ihre altkluge Art sind herzerfrischend und sorgen für viele Lacher. Ruckzuck ist die Zeit um und im Hintergrund werden die letzten Vorbereitungen für die Weihnachtsgala getroffen.

Annett eröffnet sie um 21.15 Uhr mit dem Hoteldirektor und führt durchs Programm. Das Programm ist abwechslungsreich: Darbietungen von den AIDA Stars wechseln sich ab mit Artistik, einer Weihnachstgeschichte, einem Chor aus asiatischen Crewmitgliedern und einem Videoeinspieler mit Weihnachtsgrüßen auf diversen Sprachen. Die Crew auf AIDAblu setzt sich übrigens aktuell aus 17 Nationen zusammen. Diese Vielfalt wird noch übertroffen von den Reisenden: Sie kommen aus 38 verschiedenen Nationen.

Zum Höhepunkt der Gala kommen zahlreiche Crewmitglieder auf die Bühne und singen Stille Nacht auf Griechisch, Schwedisch, diversen asiatischen Sprachen, englisch und norwegisch. Dann kommt der Kapitän mit seinen höchsten Offizieren. Er hält eine Ansprache, in der er die Wichtigkeit von Frieden, Liebe und Gemeinsamkeit hervorhebt; aber auch, dass es nicht selbstverständlich ist, im Kreis seiner Lieben Weihnachten feiern zu dürfen.

Zum krönenden Abschluss singt das ganze Theatrium noch einmal gemeinsam die erste Strophe von Stille Nacht, während der fünf Crewmitglieder es von oben auf die Bühne schneien lassen.

Es sind die liebevollen Details, die einen Moment zu etwas Besonderem machen.

Danke an die Crew von AIDAblu!

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Seetag 25.12.2024

Ohne Worte und Bilder… 😉

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Lanzarote, 26.12.2024

Auch in Arrecife auf Lanzarote haben wir uns vorab einen Mietwagen reserviert. Wir mussten ihn am Flughafen abholen. Den Weg dahin haben wir mit dem Taxi gemacht: ca. 20 Minuten Fahrt für ca. 20 EUR.

Das erste Ziel, das wir heute ansteuern, ist der Nationalpark Timanfaya. Hier können wir die Vulkanlandschaft bewundern. Das Auto müssen wir abstellen und in einen Bus umsteigen. Dieser fährt uns ca. 45 Minuten lang durch die ganz spezielle Natur. Auf Spanisch, Englisch und Deutsch gibt es Erklärungen zur Entstehung und Geschichte dieser Landschaft. Dies ist alles so spannend und imposant und schön anzusehen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Nach der Rundfahrt können wir uns am Beispiel von zwei Experimenten von der Hitze in der Erde überzeugen: In einem ca. 2 m tiefen Loch wird trockenes Gestrüpp gelegt. Innerhalb von Sekunden brennt es wie Zunder. Bei dem anderen Experiment wird Wasser in ein ca. 10 m in die Erde ragendes Rohr gekippt. Nach 2 bis 3 Sekunden spritz es wieder raus wie bei einem Geysir.

Nach diesen beeindruckenden Erlebnissen fahren wir in das Tal der 1000 Palmen. Den Ort Haria erkunden wir bei einem kleinen Spaziergang. Von da aus geht es weiter nach Costa Teguise für einen Spaziergang entlang der Promenade. Dieser Ort lädt nicht nur zum Spazieren ein. Er hat auch viele Restaurants und Cafés und noch mehr kleine Geschäfte.

Zum Abschluss unserer Tour fahren wir noch mal nach Arrecife rein, parken den Wagen und laufen auf die im Januar 2023 eröffnete Insel Islote de Fermina. Eine Holzbrücke führt hinüber. Auf der Insel selbst gibt es einen schönen großen Pool, ein Café und eine kleine Ausstellung über Lanzarote, die Geschichte und die Umwelt. Von hier haben wir einen schönen Blick auf das Castillo de San Gabriel mit der AIDAblu im Hintergrund.

Als wir beim Flughafen ankommen, um den Wagen wieder abzugeben, graut es uns: Eine unglaublich lange Schlange bei den Taxen und nur zwei Taxen, die gerade beladen werden. Mal sehen, wie flexibel wir bei unserem Vorabendprogramm heute sein müssen… Der Linienbus ist auch gerade Weg und deshalb erst mal keine Alternative. Also anstehen und geduldig sein!

Die Geduld war dann aber doch nicht so sehr gefragt. Nach nur 20 Minuten waren wir im Taxi und weitere 20 Minuten später zurück auf dem Schiff.

Wir brauchten unsere Pläne nicht anpassen und waren rechtzeitig beim Club@Sea Event. Es hat diesmal im Brauhaus stattgefunden. Und weil so viele Gäste dabei waren, dass die Offiziere keinen Sitzplatz mehr bei uns bekommen, haben sie den Getränkeservice übernommen und das Barteam konnte etwas entspannen. Besuch gab es erst vom Kapitän David Rienecker persönlich und dann vom Pianist Panos.

Um 21.00 Uhr gibt es ein Wiedersehen: Wir treffen die AIDAcosma. Sie war heute in Puerto del Rosario auf Fuerteventura. Wir sind inzwischen dorthin übergesetzt und übernehmen ihren Liegeplatz – natürlich mit dem einen und anderen Typhon-Ton.

Den Abschluss des Tages bildet die Silent Party auf dem Pooldeck.

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Fuerteventura, 27.12.2024

Nein, heute nicht: Wir wechseln von Mietwagen auf öffentlichen Bus. In Puerto del Rosario auf Fuerteventura laufen wir ca. 20 Minuten zur Busstation und nehmen den Bus nach Caleta de Fuste. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und kostet 1,50 EUR pro Person. Caleta de Fuste ist ein Ferienort mit vielen Restaurants, Cafés und Geschäften für jeden Bedarf. Er liegt an einer schönen ruhigen Bucht mit einem großen Strandabschnitt und wird gesäumt von einer kilometerlangen Promenade. Dieser folgen wir, genießen die Sonne, das Meeresrauschen und die leichte Briese. Bei einer kurzgedachten Pause entdecken wir ein Streifenhörnchen. Also wird die Pause ein bisschen länger.

Den Weg zurück wählen wir durch die Gassen des Ortes und genießen noch einen „Leche y leche“ – Espresso mit Milchschaum und gesüßter Kondensmilch – ein typisch kanarisches Getränk.

Mit dem Bus wieder zurück in Puerto del Rosario steuern wir den Stadtstrand – mehr oder weniger direkt neben dem Anleger – an und schlendern von dort zum Schiff zurück. Nach einem Best Burger@Sea und einer kleinen Siesta sind wir wieder fit für das Abendprogramm: Wer wird Millionär und Crew meats Band – gleich zwei beliebte Veranstaltungen an einem Abend.

Die anschließende Poolparty dauert für uns nicht lange, denn morgen wollen wir in Santa Cruz de Tenerife früh starten.

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Teneriffa, 28.12.2024

In Santa Cruz de Tenerife haben wir noch mal einen Mietwagen. Man ist so herrlich flexibel damit. Wir müssen ihn am Nord-Flughafen abholen. Von dort fahren wir ins Anagagebirge und steuern zuerst Las Mercedes an. Aber uns geht es nicht um diesen Ort, sondern wir halten an dem einen und andere Aussichtpunkt und genießen den Blick über die Insel und auf den Pico del Teide. Am Llano de los Loros stellen wir den Wagen ab und laufen rüber nach Cruz del Carmen. Das war eine gute Idee, denn Cruz del Carmen ist so überlaufen, dass schon Polizisten den Verkehr regeln. Für ein Wochenende zwischen den Feiertagen ist der Parkplatz hier zu klein. Der Weg nach Cruz del Carmen verläuft durch einen Wald, der wieder wie ein Feenwald anmutet, aber die Luft ist hier nicht so nebelfeucht. Von Cruz del Carmen starten mehrere Wanderwege. Wir gehen allerdings zurück, weil wir ja noch andere Ecken des Gebirges erkundenden wollen.

Auf dem Weg Richtung San Andres sehen wir im Vorbeifahren an der Bushaltestelle Casa Forestal noch mal mehrere Wanderwegweiser. Wir suchen uns spontan den nächsten Parkplatz und laufen los. Wir finden einen Rundwanderweg und sind nochmal ca. eine Stunde unterwegs – bergauf, bergab, über Wurzeln und unter querliegenden Stämmen.

Dann geht es wirklich runter bis nach San Andres. Am Strand genießen wir wieder einen „Leche y leche“ und bringen dann den Wagen zurück zur Mietwagenstation. Die Taxifahrt vom Hafen zum Flughafen bzw. zurück dauert ca. 30 Minuten und kostet jeweils etwa 25 EUR.

Der heutige Abend ist ruhig aber emotional. Nach der ABBA-Show verabschiedet der Hoteldirektor die abreisenden Gäste. Im Rahmen dieser Veranstaltung verleiht er den Smiling Star. Normalerweise wird er aufgrund von Gästerückmeldungen verliehen. Diesmal haben sie die vier Crewmitglieder ausgewählt, die sich um unseren ganzen Müll kümmern, ihn trennen, sortieren, pressen und für die Ausschiffung fertig machen.

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Gran Canaria, 29.12.2024

Wir sind wieder in Las Palmas. Heute ist großer Wechseltag: Für die meisten Gäste endet die Reise, neue Gäste kommen für die Silvesterreise. Wir dürfen durchfahren.

Nach einem gemütlichen Frühstück im Rossini machen wir uns fertig und fahren mit dem öffentlichen Bus nach Bandama. Wir brauchen gut eine Stunde inkl. Unsteigezeiten und zahlen weniger als 5 EUR pro Person. Am Zielort gibt es den Pico de Bandama, einen Krater, in den man hinabsteigen kann (ca. 1,2 km eine Strecke lt. Wanderschild) oder man kann ihn umrunden. Wir entscheiden uns für die Umrundung. 3,5 km geht es auf einem ca. ein Meter breiten Schotterweg bergauf und bergab. Nicht nur die Steigung sondern auch der lose, teilweise tiefe Schotter machen es für ungeübte zu einer kleinen sportlichen Herausforderung. Die gesamte Zeit haben wir einen Blick in den Krater und doch wechselt die Aussicht permanent. Dazu kommt das Panorama außerhalb des Kraters auf die Küste südlich von Las Palmas. Eine herrliche Tour! Wir sind etwas über eine Stunde unterwegs. Der Bus fährt Sonntags nur alle zwei Stunden. Das kleine Restaurant an der Haltestelle ist völlig überfüllt. Also richten wir uns auf eine lange Wartezeit ein. Aber wir haben Glück: Es kommt tatsächlich nach wenigen Minuten ein freies Taxi vorbei. Von dem lassen wir uns in die Altstadt bringen, statten der Kathedrale einen kurzen Besuch ab und laufen dann durch die Fußgängerzone und entlang der Promenade zurück zum Schiff.

Nach einem erfrischenden Drink machen wir uns für das Nachmittags- und Abendprogramm fertig. Heute sind die Durchfahrer in die Anytime eingeladen. Wir stoßen gemeinsam an und bekommen dann einen Ausblick auf das Entertainmentprogramm der nächsten Woche. Das Abendessen genießen wir im Buffalo Steakhouse und dann geht es raus auf das Pooldeck, um die neu angereisten Gäste zu begrüßen und in die Nacht zu feiern.

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Seetag, 30.12.2024

Madeira, 31.12.2024

Von unserem Seetag nach Madeira haben wir nicht viel zu berichten: Auf der Sonnenseite im Windschatten war T-Shirtwetter, das haben wir den ganzen Tag genossen

In Funchal auf Madeira haben wir Silvester morgens um 8.00 angelegt. Wir hatten einen Liegeplatz im Hafen, direkt am CR7 Museum. Von dort sind wir nach Süden die Küste entlang spaziert. Die ersten ca. 20 Minuten geht es noch an der Straße entlang und dann beginnt die ausgebaute Promenade. Der sind wir gemütlich mit einigen Fotostopps ca. 1,5 Stunden gefolgt und sind dann im Hafen von Câmara de Lobos angekommen. Dieser Stadtteil mutet wie ein kleiner Fischerort an. Direkt am Hafen gibt es eine Kirche, Bars, Restaurants und Geschäfte. Wir laufen daran vorbei und das war unser Glück: Am Ende einer der Restaurantstraßen finden wir ein Café mit frischen Pastel da Nata. Da kommen wir nicht dran vorbei ohne sie zu genießen. Auf einer Terrasse mit Meerblick genießen wir Madeira Wein und regionales Bier. Frisch gestärkt müssen wir ein zweites Pastel de Nata genießen und fahren dann mit dem Linienbus nach Funchal zurück. Die Fahrt kostet keine drei EUR pro Person. Zurück auf dem Schiff sammeln wir die Kräfte für den Silvesterabend

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Silvester, 31.12.2024

Der Silvesterabend auf Madeira steht vor der Tür. Eines der Highlights dieser Reise.

Wir essen erst im Marktrestaurant, um anschließend einen Spaziergang auf der Promenade von Funchal zu machen. Hier ist um 20 Uhr schon sehr sehr viel los. Die ersten sichern sich Plätze für das berühmte Feuerwerk. Eine kleine Kirmes ist ebenfalls aufgebaut. Nach 1,5 Stunden sind wir wieder auf der AIDAblu und sichern uns einen Platz auf der Terrasse vom Bella Donna Restaurant mit bester Sicht aufs Feuerwerk. Es war atemberaubend schön und grandios. Das Feuerwerk startete bereits um 23.40 Uhr mit einem kleinen vorab Feuerwerk, welches tatsächlich bis 0 Uhr durchgehend ging. Was dieses Jahr um 0 Uhr passierte war einfach unglaublich und unfassssssssssbar zugleich. Von 25 Abschussrampen wurde die Insel 15 Minuten lang in verschiedene Farben getaucht. Seht selbst

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Madeira, 01.01.2025

Der zweite Tag in Funchal auf Madeira beginnt früh: Da wir mit der AIDAblu den Liegeplatz im Hafen verlassen müssen und auf Reede gehen, wurden die Ausflugszeiten angepasst. Wir verlassen das Schiff vor dem Umzug und müssen uns um 7.45 Uhr an den Bussen einfinden. Wir fahren ca. 45 Minuten in den nördlichen Teil von Madeira nach Porto da Cruz und beginnen dort unsere Wanderung. Wir laufen entlang einer Levada, ein künstlicher Wasserlauf, und kommen nach ca. 2 Stunden an unserem Ziel an. Unterwegs sehen wir Papaya-, Guave-, Orangen-, Avocadobäume und Maracujapflanzen neben vielen verschiedenen blühenden oder immergrünen Bäumen, Blumen und Sträuchern. Auch die Mimosen fangen gerade an zu blühen. Das Ganze begleitet von einem ständig wechselnden aber immer tollen Panorama in den Strahlen der gerade aufgegangenen Sonne. Ein wundervoller Start in das neue Jahr!

Nach der Wanderung kehren wir ein, um einen Poncha aus frisch gepressten Zitronen zu genießen.

Da wir noch Zeit haben bis wir am Tenderboot zurück sein müssen, fahren wir noch an der Christusstatue vorbei und haben hier 30 Minuten Zeit, das Panorama zu genießen. Die Statue ist die gleiche wie in Rio de Janeiro und Lissabon, aber sie ist die kleinste von ihnen.

Den Rest des Tages genießen wir in der Sonne auf dem Pooldeck, bevor wir die Ausfahrt wieder im Rahmen der Zwickel Lounge vom Bug aus erleben dürfen. Das ist diesmal eine windige Angelegenheit.

Aufgewärmt wird sich anschließend bei der Neujahrstombola zugunsten Cruise&Help.

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Seetag, 02.01.2025

Fuerteventura, 03.01.2025

Vom Seetag gibt es nicht viel zu berichten: Ausschlafen, Kaffee trinken, Sonne genießen, eine Runde übers Deck spazieren – da waren wir fit für das Abendprogramm: Nach dem Abendessen haben wir bei Wer wird Millionär als Publikumsjoker weitergeholfen. Da wir um 21.00 Uhr schon in Puerto del Rosario auf Fuerteventura fest gemacht haben, bot es sich an, die Silentparty zu feiern.

Danach haben wir erstmal wieder ausgeschlafen, die Sonne genossen und sind dann am Strand vorbei die Promenade weiter entlang spaziert. Da man ja eine andere Sicht hatte, war es nicht langweilig, den selben Weg auch wieder zurück zu spazieren.

Am Abend gab es dann die Haifischbar mit dem legendären Shanty-Chor und dem Pianisten Hein, dazu Schnaps und Fischbrötchen.

Reisebericht AIDAblu auf den Kanaren – Weihnachten und Silvester 2024

Teneriffa, 04.01.2025

In Santa Cruz de Tenerife verbringen wir unseren letzten Hafentag. Nach einem leckeren Kaffee in der Morgensonne und dem Kofferpacken gehen wir von Bord. Gemütlich spazieren wir die Fußgängerzone hoch. Hier ist einiges los. Weihnachten wird hier am 06. Januar gefeiert. Heute werden wohl viele letzte Geschenke gekauft. Aber auch morgen haben die Geschäfte – teilweise bis 23 Uhr – noch mal auf. Es gibt mehrere Stände in der Fußgängerzone und in Nebenstraßen, wo man sich die Geschenke einpacken lassen kann.

Spontan entscheiden wir uns, noch ins Haus des Karnevals zu gehen. Hier gibt es eine Ausstellung zum Karneval auf Teneriffa. Auf den Kanaren wird der Karneval ganz groß feiert. Der Eintritt ist frei und es gibt einen englischen Audioguide, den man mit dem Handy über das Haus-Wlan abrufen kann.

Nach diesem kulturellen Abstecher genießen wir einen Barraquito spezial und dann geht es ins Stadion. CD Tenerife spielt gegen CA Osasuna im Copa del Rey – und verliert leider 1:2.

Nach dem Abendessen gibt es die wieder einmal sehr emotional gestaltete Verabschiedung von der Crew. Der Smiling Star wird diesmal zwei Mal vergeben. Als erstes bekommt ihn das gesamte Fototeam, weil es immer für einen Lächelmoment sorgt. Der zweite Smiling Star geht an ein ganz besonderes Crew-Mitglied: Dodo ist der glückliche!

Es macht wirklich Spaß, ihm dabei zuzusehen, wie er sich darüber freut!

Wir haben uns auch gefreut, dass ihr wieder mitgereist seid!

Vielen Dank dafür!

Folgt uns gerne, dann verpasst ihr es nicht, wenn wir beim nächsten Mal über die umgebaute AIDAdiva berichten.

Inzwischen sind wir in Las Palmas eingelaufen und sitzen am Flughafen. Wegen des Wetters in NRW hat unser Flug aktuell ca. 4 Stunden Verspätung. Das wurde uns gestern schon mitgeteilt. Allerdings wurde die CheckIn-Zeit nicht angepasst. Deshalb mussten wir wie geplant um 9.00 Uhr vom Schiff. Wir sind mit dem Linienbus für 2,95 EUR pro Person zum Flughafen gefahren. Die Fahrt hat ca. 40 Minuten gedauert.

Achtet auf die Kleinigkeiten, wenn ihr von Flugzeitänderungen betroffen seid!

Hier findest du Kreuzfahrten mit AIDA Cruises: AIDA

Hier findest du Kreuzfahrten mit AIDAblu: AIDAblu Deckplan

Hier findest du Weihnachtsreisen 2025 mit AIDA: Weihnachtsreisen mit AIDA 2025

Hier findest du Silvesterreisen 2025 mit AIDA: Silvesterreisen mit AIDA 2025

Reisebericht – Mein Schiff 7 – MeerBeats-Tour 2024

Warnemünde – Stavanger – Bergen – Hamburg

Hier findest du Kreuzfahrten mit TUI Cruises: TUI

Hier findest du Kreuzfahrten mit Mein Schiff 7: MeinSchiff 7

Reisebericht Mein Schiff 7 MeerBeats-Tour 2024 – Meerbeats Mein Schiff 7 von Warnemünde über Stavanger und Bergen nach Hamburg

Warnemünde am 20.09.2024

Von der Wiesn Cruise 2024 mit AIDAprima ging es für uns direkt nach Warnemünde zur Port Party. Hier drehte sich alles rund um AIDAmar und AIDAdiva.

Es wurde eine Bühne aufgebaut und es gab viele verschiedene Stände.

Unser Highlight war eine Begleitfahrt zum Auslaufen der beiden Schiffe.

Auf unserem Schiff wurden dann noch die Auslaufsongs gespielt und es gab ein großes Hupkonzert.

Es war wirklich Gänsehaut pur.

Dann gab es noch leckeren Backfisch und ab ging es nach Rostock ins Hotel.

Wie es der Zufall so wollte, haben wir noch eine liebe Kreuzfahrtbekannte im Zug getroffen.

Reisebericht MeinSchiff 7 MeerBeats-Tour 2024 – Meerbeats Mein Schiff 7 von Warnemünde über Stavanger und Bergen nach Hamburg

Warnemünde am 21.09.2024

Guten Morgen aus Rostock, wir machen einen kleinen Stadtbummel, bevor es nach Warnemünde auf die Mein Schiff 7 geht. Das gebuchte Checkin Fenster ist 13 – 14 Uhr. Am Bahnhof angekommen, konnten wir auch direkt den Koffer abgeben und entspannt noch etwas umher schlendern. Gegen 13.20 Uhr waren wir am Checkin es war sehr viel los. Nach 40 Minuten waren wir dann auf der Kabine. Diesmal haben wir uns für eine Innenkabine entschieden.

Die Kabine war bereits bezugsfertig. Also eben Handgepäck abstellen und los ging es zum Tag und Nacht Bistro zur ersten Stärkung. Bei 23 Grad schmeckte es in der Sonne gleich doppelt gut

Es folgte ein ausgiebiger Rundgang übers Schiff inkl. aufsuchen der Musterstation, um schließlich ein leckeres Eis auf dem Pooldeck in der Sonne zu genießen (im Reisepreis enthalten). Einige Drinks mit Mitreisenden später legten wir auch schon ab und genossen die Ausfahrt. Der Hunger wollte es so, daher ging es ins inklusive Bedienrestaurant Atlantik. Hier kann man aus verschiedenen Gerichten wählen und sich so sein eigenes Menü zusammenstellen. Die Zeit war heute etwas lang mit ca. 2 Stunden. Anschließend hieß es Jacke holen zur Poolparty mit DJ Thomilla. Die Meerbeats Reise ist eine ganz besondere, denn morgen werden die Fantastischen Vier auftreten sowie weitere Acts in den nächsten Tagen.

Reisebericht MeinSchiff 7 MeerBeats-Tour 2024 – Meerbeats Mein Schiff 7 von Warnemünde über Stavanger und Bergen nach Hamburg

Seetag am 22.09.2024

Was für ein herrlicher Seetag an Bord der Mein Schiff 7. Schön in der Sonne chillen war angesagt und sich mit lieben Mitreisenden unterhalten. Dann begann auch schon das Abendprogramm mit einem leckeren Abendessen im Ankelmannsplatz bevor es zum Comedian Benny Stark ging. Es war ein mega Programm und alle haben viel gelacht. Dann folgte das Highlight dieser Tour, das Konzert der Fantastichen Vier. Was ein Abriß. Echt toll! Da tat es auch keinen Abbruch, dass es zwischendurch geregnet hat. Morgen sind wir in Stavanger.

Reisebericht MeinSchiff 7 MeerBeats-Tour 2024 – Meerbeats Mein Schiff 7 von Warnemünde über Stavanger und Bergen nach Hamburg

Starvanger am 23.09.2024

Unser heutiger Hafen Stavanger begrüßte uns mit sehr viel Regen. Daher gab es erstmal ein kleines Frühstück im neuen Café Central. Jetzt sollte es in die Stadt gehen, da der Regen etwas nachgelassen hatte, denn ein kleiner Bummel sollte es schon sein. Für uns war mehr auch nicht drin, da der Regen dann doch immer heftiger wurde und somit der Weg zurück der einzige Vernünftige war. Schön durchnässt kamen wir an der Mein Schiff 7 an und dann ging es für einen Mittagssnack wieder ins Café Central und es sollte nicht der letzte Besuch heute werden

Der Salat ist wirklich sehr zu empfehlen und der Apfelstrudel ebenfalls. Danach trafen wir uns mit einigen Mitreisenden an der Tui Bar bis wir beschlossen, mal einen Cocktail im Café Central zu probieren, nach dem uns viele davon vorgeschwärmt hatten.

Dann stand auch das Auslaufen an. In Stavanger darf leider weder gehupt noch die Auslaufmusik draußen gespielt werden, daher war es etwas ruhiger. Abendessen gab es im Ganz Schön Gesund Bistro. Es war sehr lecker dort. Der Abend wurde von den Flying Steps eingeläutet, die zum größten Teil zu klassischer Musik ihre Breakdance Künste zeigten. Danach hoch aufs Pooldeck zu Booz und den Abend an der Außenalster ausklingen lassen.

Reisebericht MeinSchiff 7 MeerBeats-Tour 2024 – Meerbeats Mein Schiff 7 von Warnemünde über Stavanger und Bergen nach Hamburg

Letzter Hafen Bergen am 24.09.2024

WOW – was für ein Tag in Bergen.

Wir haben den Ausflug „Wanderung auf Bergens Hausberg Fløyen“ über Tui Cruises gebucht.

Der Preis lag bei 67€ im Pur Tarif.

Es sollte regnen, daher ging es mit gemischten Gefühlen zum Treffpunkt um 8.45 Uhr vor das Schiff. Vorweg: Es kam kein Tropfen runter und wir erlebten Bergen sogar im Sonnenschein.

Wir waren 11 Wanderer und gingen vom Schiff gemütlich durch Bergen zur Floyenbahn. Immer mit kleinen Pausen, in denen wir verschiedene Erklärungen bekamen. Dann ging es mit einer relativ leeren Bahn nach oben. Hier hatten wir etwas Freizeit und dann startete auch schon unsere 8 km Wanderung auf dem Berg. Die Natur ist hier wirklich wunderschön und obwohl ganz nah an der Stadt sind wir teilweise alleine gelaufen ohne anderen Wanderern zu begegnen. Auf dem Berg gibt es viele verschiedene Wanderwege, die wir gerne beim nächsten Besuch weiter erkunden wollen.

Nach etwas über 4 Stunden endete unsere Wanderung auf dem Fischmarkt und wer wollte, konnte noch in der Stadt bleiben. Wir entschieden uns für einen Stadtbummel, um uns noch das eine oder andere Anszuschauen wie z.B. die Altstadt.

Nach erlebnisreichen 5,5 Stunden waren wir wieder am Schiff.

Dort war Zeit für einen Stärkung. Im Tag und Nacht Bistro gab es einen leckeren Burger. Yummy.

Nach einigen Gesprächen mit lieben Mitreisenden ging auch schon das Ablegen los. Hier wurde mit Fünf Sterne Deluxe eine kleine Party gestartet. Es war klasse.

Abendessen gab es heute im Ankelmannsplatz.

Dies ist ein Buffetrestaurant. Die Auswahl ist groß und schmackhaft.

Schwupps waren wir im Abendprogramm. Benni Stark gab sein zweites Programm und es wurde wieder viel gelacht.

Letzter Punkt war eine Party mit Fünf Sterne Deluxe und Dj Thomilla.

Es war klasse.

Was ein grandioser Tag in Bergen und auf der Mein Schiff 7

Hier findest du Kreuzfahrten mit TUI Cruises: TUI

Hier findest du Kreuzfahrten mit Mein Schiff 7: MeinSchiff 7

Reisebericht – AIDAprima auf der WiesnCruise 2024

Hamburg – Southampton – Le Havre – Cherbourg – Zeebrügge – Hamburg

Hier findest du Kreuzfahrten mit AIDA Cruises: AIDA

Hier findest du Kreuzfahrten mit AIDAprima: AIDAprima Deckplan

Hier findest du die WiesnCruise 2025: WiesnCruise 2025 mit AIDAnova

Reisebericht AIDAprima WiesnCruise 2024

Hamburg am 14.09.2024

Ozapft is!

Ihr kennt es vielleicht vom Fassanstich auf dem Oktoberfest. Für uns erklingt es auf der WiesnCruise auf AIDAprima.

Sie startet in Hamburg. Vieles auf dem Schiff ist entsprechend geschmückt. Beim CheckIn werden wir schon im Terminal mit zünftiger Volksmusik begrüßt. Genauso beim Betreten des Schiffes aus der Plaza. Spätestens ab Mittag, wenn die Koffer auf den Kabinen angekommen sind, mehren sich die Dirndl und Lederhosn, die über das Schiff laufen.

In der Primetime stellt sich einer der Acts vor: Zwei Mitglieder der Hermes House Band stellen sich dem Kurzinterview und lassen ahnen, was die Tage auf dem Schiff los sein wird. Ebenso mit dabei sind der F&B-Manager und der Braumeister. Zweiterer hat sich gut auf diese Reise vorbereitet: Er hat 16.000 zusätzliche Liter Festbier gebraut – mit Meerwasser versteht sich. Die ersten zehn davon werden in einem Fass in der Primetime auf die Bühne gebracht und dann heißt es auch für uns: „Ozapft is!“

Die Partys finden dann im Brauhaus und im Beachclub statt. Im Beachclub heizt DJ Paraiso bis spät in die Nacht ein – bzw. wohl eher bis früh in den Morgen. Mal sehen, wen von den Feiernden wir beim Frühschoppen am morgigen ersten Seetag wieder sehen.

Reisebericht AIDAprima WiesnCruise 2024

1. Seetag am 15.09.2024

Auf dem Weg nach Southampton

Zuerst ging es zum Fantreffen, das ein Mitreisender organisiert hatte, ins rappelvolle D6.

Traditionell ist am Seetag Frühschoppen – und erst recht auf der Wiesn Cruise. Tatsächlich sehen wir viele Gesichter von letzter Nacht wieder. Der Frühschoppen lockt sie alle.

Selbst zwischen den Bänken standen viele. Das Brauhaus platzte aus allen Nähten.

Bei zünftiger Musik und guter Stimmung wird wieder ein Fass angestochen und gegen den Hunger gibt’s die Händl-Parade.

Am Nachmittag wird die Party in die Plaza verlegt. Dort gibt es einen Bayrischen Rummel mit Musik, Tanz, Bierkrugstemmen, Dosenwerfen und einigen weiteren kleinen Aktionen.

Nach einer Pause beim Abendessen und dem Besuch des Kapitäns Falk Bleckert in der Primetime geht die Party im Theatrium weiter: Die Hermes House Band heizt ein. Spätestens bei der 40minütigen Zugabe stehen alle, denen es möglich ist, und feiern.

Bei Karaoke klingt der Abend langsam aus und wir sind gespannt, was der Tag in Southampton bringt.

Reisebericht Aidaprima WiesnCruise 2024

Southhampton am 16.09.2024

Guten Morgen Southampton!

Der Tag fängt entspannt an: Nach einem Kaffee-Getränk erstmal zum Face Check und dann runter vom Schiff und durch die Stadt schlendern.

So war der Plan… Nach „runter vom Schiff“ sind wir spontan abgebogen Richtung Bahnhof, um mit dem Zug nach Winchester zu fahren. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und das Retourn-Ticket kostet knapp 10 EUR pro Person.

Winchester hat eine schöne Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften, Cafés und Restaurants in schönen typisch englischen Gebäuden. Das Highlight für Kultur- und Architekturinteressierte ist die Kathedrale.

Wir bewundern sie von allen Seiten und erklimmen anschließend den St. Giles Hill. Von dort oben können wir den Stadtkern und insbesondere die Kathedrale aus der Vogelperspektive bewundern. Hier kommt sie noch einmal ganz anders zur Geltung.

Den Rückweg wählen wir durch die Fußgängerzone. Die andere Richtung lässt noch einmal neue Details entdecken, bevor wir die Rückfahrt wieder antreten.

Nach einem schmackhaften Abendeessen im French Kiss und ein paar Fragerunden von Wer wird Millionär wechseln wir in den Beachclub. Dort ist heute Mickie Krause zu Gast. Er bringt den gesamten Beachclub zum Beben. Danach klingt die Nacht wieder mit DJ Paraiso aus.

Reisebericht AIDAprima WiesnCruise 2024

Le Havre am 17.09.2024

Guten Morgen Le Havre!

Nach einem gemütlichen Tagesstart gehen wir mittags vom Schiff. Wir haben kein festes Ziel, einfach ein bisschen durch die Stadt treiben lassen.

Natürlich zieht es uns zum Wasser und wir laufen erst mal entlang der Promenade bis zum Strand. Dort gibt es einige Möglichkeiten, den Durst zu stillen oder französische Kulinarik gegen den Hunger wirken zu lassen.

Von dort schlagen wir den Weg in Richtung Stadt bzw. Rathaus ein. Das Rathaus ist ein eher nüchternes Gebäude. Die Aufmerksamkeit gebührt dem Platz davor. Er ist mit Teich, Brunnen und Pflanzen liebevoll gestaltet.

Wir laufen weiter bis zur Kathedrale. Aufgrund ihrer untypisch turmartigen Form von außen nur durch das Kreuz als ein Gotteshaus zu erkennen, überrascht sie in ihrem Inneren mit einem tollen Lichtspiel: Die von außen unbedeutend wirkenden vielen kleinen Fenster sind aus buntglas. Das dadurch entstehende Farbspiel im Inneren erinnert an die Sagrada Familia.

Zurück auf dem Schiff wird noch etwas gechillt und zu Abend gegessen bevor Michie Krause in die Primetime kommt. Er berichtet u.a. von seinem Engagement bei Cruise&Help. Diese Stifftung baut Schulen in entwicklungsschwachen Ländern wie den Philippinen oder Ruanda.

Nach einer kurzen Stippvisite im Brauhaus gehen wir in den Beachclub. Dort spielen heute die Rotzlöffl. Mit ihrer Musik ist 100 Minuten Party angesagt. Die Nacht wird danach wieder von DJ Paraiso begleitet.

Reisebericht AIDAprima WiesnCruise 2024

Cherbourg am 18.09.2024

Salut Cherbourg!

Auch heute sind wir wieder gemütlich in den Tag gestartet und haben das schöne Wetter abgewartet. Unter besten Bedingungen sind wir mittags durch den Stadtkern von Cherbourg spaziert.

Cherbourg – genauer: Cherbourg-en-Cotentin – ist ein Zusammenschluss mehrerer Gemeinden. Über die Jahre hat sich das entwickelt, es sind immer mehr dazu gekommen.

Die Stadt ist geprägt von der Historie und ihrer Lage: Es gibt eine Militärschule, viele militärische Schiffe, u.a. ein Atom-U-Boot und Museen zur Meereswissenschaft und zur Titanic. Cherbourg war der letzte Hafen, in dem die Titanic angelegt hat, bevor sie zur Antlantiküberquerung gestartet ist.

Wir schlendern durch Straßen mit dem typischen Flair von Küstenstädten, durch einen kleinen Park und vorbei an vielen kleinen Bars und Restaurants.

Beim neugierigen Betreten einer Kirche haben wir Glück. Hier wird gerade geübt und wir kommen in den Genuss von Orgelmusik.

Zurück auf dem Schiff stoßen wir beim Club@Sea-Event im Brauhaus an und genießen anschließend die Ausfahrt. Nach einer Runde Tapas singen die Rotzlöffl noch mal mit uns in der Primetime und dann machen wir uns auf in die Nightflybar. Hier berichtet Henryk Reimann uns auf musikalische Art, wie man sich in den 20er Jahren ohne Handy und Telefon zu einem Date verabredet hat. Wir lassen den Abend danach noch gemütlich ausklingen und freuen uns auf Zeebrügge.

Reisebericht AIDAprima WiesnCruise 2024

Zeebrügge am 19.09.2024

Last calling: Zeebrügge

Ein Tag an der belgischen Küste und es ist herrliches Sommerwetter.

Wir machen uns auf und fahren mit der Straßenbahn nach Blankenberge. Die Fahrt kostet 2,50 EUR pro Person für eine Richtung. Ein Tagesticket gibt es für 7,50 EUR pro Person. Es gibt mehrere Haltestellen, an denen man aussteigen kann, um nach Blankenberge zu kommen. Wir nehmen eine der ersten: Blankenberge Pier. Sie liegt am Beginn der Strandpromenade. Wir schlendern sie entlang und wundern uns, dass nur wenige der gefühlt 20 Strandbars und -restaurants geöffnet haben. Auf den anderen Seite der Promenade hat man mehr Möglichkeiten zur Einkehr. Hier haben eher zwei der 20 Restaurants geschlossen.

Am Ende der Promenade biegen wir ab und gehen in die Stadt bzw. den Weg zurück durch die Stadt. Kreuz und quer laufend kommen wir an einer Minigolfanlage vorbei und passieren leere und belebte Straßen. Nach jeder Ecke wechselt das Bild.

Am Ende der Geschäftsstraße wechseln wir wieder auf die Promenade. Wir sind etwa auf der Höhe, wo wir vorhin ausgestiegen sind und laufen zurück Richtung Hafen. Der Weg führt durch Dünen und am Strand entlang. Nur die letzte halbe Stunde etwa laufen wir wieder auf Asphalt. Am Yachthafen machen wir noch einen kurzen Abstecher in die Choclate Faktory und dann geht es zurück zum Schiff.

Das letzte Auslaufen genießen wir am Heck an der Lanaibar bevor wir im French Kiss ein leckeres Baguette zu Abend essen.

In der Primetime stellen sich voXXclub vor und eine Seekarte mit den Unterschriften aller Künstler und des Kapitäns wird zugunsten Cruise&Help versteigert.

Cruise&Help ist eine Stiftung, die in entwicklungsschwachen Ländern Schulen baut.

Danach gibt es die Show Heart of the Ocean im Theatrium. Sehr lohnenswert.

Am Abend gibt es das Alpenglühn. Heute findet es im Beachclub statt und wird gepimpt durch den Auftritt von Susal. Im Anschluss legt wieder DJ Paraiso auf und macht die Nacht zum Tag. Zum Glück ist morgen Seetag …

Reisebericht AIDAprima WiesnCruise 2024

Seetag am 20.09.2024

Guten Morgen Seetag

Nach guter alter Tradition beginnt auch dieser Seetag mit dem Frühschoppen im Brauhaus. Geplant ist, dass parallel dazu der Beachclub-Rummel stattfindet. Im Beachclub ist aber nichts los. DJ Paraiso legt für die kleinen und großen Wasserratten im Pool auf. Im Brauhaus dagegen wird wieder zuerst die Händl-Parade genossen und dann auf den Bänken getanzt. Kurz vor Feierabend gibt es noch eine Überraschung: Susal war für den Beachclub-Rummel angekündigt und spielt jetzt zusätzlich auch im Brauhaus.

Da uns die Sonne auch am letzten Tag der Reise nicht im Stich lässt, verbringen wir den Nachmittag chillend an Deck, um Energie für den Abend zu tanken.

Der hat es dann auch noch mal in sich. Spätestens nach der Primetime, in der die geduldige und leidensfähige, aber immer lächelnde Crew verabschiedet wird, füllt sich das Theatrium bis auf den letzten Platz (inklusive Stehplätze). Alle warten auf voXXclub und wollen feiern. Und wir werden nicht enttäuscht. Die fünf Jungs aus den Alpen (oder den Mainzer Voralpen) singen, tanzen, jodeln und lachen und versprühen ihre gute Laune bis auch der letzte, dem es möglich ist, steht und mitfeiert. Der Applaus am Ende will gar kein Ende nehmen.

Das ist jetzt irgendwie nicht der richtige Zeitpunkt, um ins Bett zu gehen. Also auf und rauf in den Beachclub zu DJ Paraiso.

Und wieder wird die Nacht zum Tag. Als wenn keiner nach Hause wollte. Völlig egal, dass morgen der Wecker geht. Einfach immer weitertanzen…

Fazit: Eine klasse Partyreise nimmt ein fantastisches Ende. Jeder der es ruhig mag und nur die Konzerte genießen will, wird sich genauso wohlfühlen.

Nächstes Jahr gibt es die Wiesn Cruise 2025 auf AIDAnova.

Danke fürs mitlesen.

Warnemünde am 20.09.2024

Von der Wiesn Cruise 2024 mit AIDAprima ging es für uns direkt nach Warnemünde zur Port Party. Hier drehte sich alles rund um AIDAmar und AIDAdiva.

Es wurde eine Bühne aufgebaut und es gab viele verschiedene Stände.

Unser Highlight war eine Begleitfahrt zum Auslaufen der beiden Schiffe.

Auf unserem Schiff wurden dann noch die Auslaufsongs gespielt und es gab ein großes Hupkonzert.

Es war wirklich Gänsehaut pur.

Dann gab es noch leckeren Backfisch und ab ging es nach Rostock ins Hotel.

Wie es der Zufall so wollte, haben wir noch eine liebe Kreuzfahrtbekannte im Zug getroffen.

Hier findest du Kreuzfahrten mit AIDA Cruises: AIDA

Hier findest du Kreuzfahrten mit AIDAprima: AIDAprima Deckplan

Hier findest du die WiesnCruise 2025: WiesnCruise 2025 mit AIDAnova